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Gaumenfreuden
in Burano
Wenn Sie Venedig nicht mehr sehen können, dann besteigen Sie das Traghetto nach Burano.
Diese vielen buntgescheckten Häuserfassaden entlang der Burano-Kanäle lockten immer wieder Künstler auf die Insel. In einem Lokal waren viele zu Gast: In der Trattoria "Da Romagno"; die Speisekarte listet Dutzende von Künstlern, Stars, Politikern und sonstigen Berühmtheiten auf, die alle hier gegessen haben. Davon zeugen auch die Wände, sie hängen voll mit Bildern der unterschiedlichsten Formate mit den unterschiedlichsten Motiven und selbstverständlich von unterschiedlicher Qualität. Doch es lohnt sich, in dem großen Raum Platz zu nehmen und zu essen. Vielleicht "Risotto nero di seppie" (schwarzes Risotto von Tintenfischen) als Vorspeise und dann einen "Coda di Rospo" (wörtlich: Krötenschwanz oder Seeteufel) vom offenen Holzgrill. Als Dessert möglicherweise einen Kuchen mit Nüssen, Trockenfrüchten, Pinienkernen. Wer weniger Ausgefallenes essen möchte, der bestellt womöglich ein "Frito misto" mit Aal-Stückchen, Calamari, Shrimps und dem Fisch des Tages, so erhält er einen guten Überblick.
Die Stadt Burano Rund 5.000 Einwohner,
neben Torcello und Mazzorbo die einzige Ortschaft, die in der nördlichen
Lagune überlebt hat. In seiner Blütezeit hatte Burano sogar
eigene Handelsvertretungen weit ins Festland hinein und wurde erst 1923
Venedig eingemeindet. Die Pfarrkirche San Martino geht auf das 16. Jahrhundert
zurück, der schiefe Turm stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert.
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Adresse Trattoria Da Romano Anfahrt ab Station S. Zaccaría
Linie Nr. 6 oder 14 Preisniveau Gemessen an venezianischen Verhältnissen: Mittelklasse, Vor- und Hauptspeise, Nachtisch, ½ Liter offenen Wein, Wasser und Kaffee kosten etwa 130.000 LIT. |