Robert Wise
The Andromeda Strain
Je realistischer
der Hintergrund, desto größer der Schrecken im Vordergrund.
Auf diese Erkenntnis hatte Regisseur Chris Carter in den 1990er
Jahren die erfolgreiche TV-Serie "X-Files" aufgebaut.
Als Vorbilder nannte Carter die Watergate-Verfilmung "The Untouchables"
- basierend auf Tatsachen und den so realistisch anmutenden Science-Fiction-Film
"The Andromeda Strain". Robert Wise drehte den Film 1971
nach einem Roman von Michael Crichton.
Weniger
ist mehr
Wie erreicht
Wise die realistische Anmutung? Durch Verzicht. Er verzichtet auf
Glamour. Die Schauspieler sind nicht jünger und schöner
als die Wissenschaftler, die sie verkörpern, die Spielorte
sind Tatorte und keine Dekoration. Auch Michael Crichton hat in
seinem Roman verzichtet: auf Monster. Statt grüner Männchen
bedroht ein Mikro-Organismus die Menschheit. Und so erwarten den
Zuschauer zwei spannende Stunden in einem unterirdischen Militärlabor,
das nicht nur so aussieht, als hätte es wirklich existiert.
"The
Andromeda Strain"
USA 1971
Regie: Robert Wise
Buch: Nelson Gidding nach einem Roman von Michael Crichton
Auf DVD seit 30.Oktober 2003 im Handel
Michael
Crichton: "Andromeda"
653 Seiten, übersetzt von Rainer Schmidt
Taschenbuchausgabe im Knaur Verlag
ISBN 3-453-16416-4
Preis: € 10.-
Erstveröffentlichung der amerikanischen Originalausgabe unter
dem Titel "The Andromeda Strain" 1969
"Andromeda
Strain " wurde empfohlen von Thomas Laufersweiler