SchönerLesen
Verschwende
keine Zeit mit schlechten Büchern
"Ich
will Romane definieren als jene erzählenden Bücher, die
ich ohne alle Vorbehalte denen empfehle, die ich liebe, und von
denen ich glaube, daß auch sie sie weiter empfehlen werden
in diesem wunderbaren Club der Romanliebhaber, den wir hier gründen."
Rolf
Vollmann "Der Roman-Navigator"
Aufräumen
mit dem Mao-Mythos
J. Chang, J. Halliday: "Mao"
Mao
Tse-tung. Dass er keiner von den Guten war, ist klar. Aber trotzdem
scheint es so, als ob das ganze Ausmaß des Unglücks,
dass dieser Mann angerichtet hat, noch längst nicht allen bekannt
ist. In ihrem Buch beschreiben Jung Chang und ihr Ehemann Jon Halliday
das Leben Maos und die Situation in China während dieser Zeit.
Zwölf Jahre lang haben sie zu Mao recherchiert.
Horror
im Kinderzimmer
Neil Gaiman: "Coraline"
Nähe dir Knöpfe in die Augen ... und du hast "lebenslänglichen"
Eintritt eine Alptraumwelt. Die beginnt gleich hinter einer Geheimtür
in Coralines Zuhause. Die Nähe des Bösen kriegt das Mädchen
schnell zu spüren: Eine gruselige Kreatur ist ihr auf den Fersen.
Intelligenz
aus dem Genlabor
David Brin: "Sternenflut"
Delfine steuern ein Raumschiff, und galaktische Völker überbieten
sich im Wettrüsten um die Erschaffung immer intelligenterer
Rassen. Der Gentechnik sei Dank! Aber steht im Universum möglicherweise
der Mensch bald auf der Roten Liste?
Selbst
denken war gestern
Haruki Murakami: "Hardboiled Wonderland"
Ein Büroturm in Tokio, ein Mann Mitte Dreißig und der
Professor fertig ist die Grundlage für einen Horrortrip
durch das Labyrinth der Datenmafia. Denn das System
will nur Eins: Menschliche Versuchskaninchen als Datenträger
missbrauchen.
Kann
eine Zivilisation das Chaos überleben?
Isaac Asimov: "Die Psychohistoriker"
Machthungrige Dilettanten regieren die Welt besser gesagt
das, was von ihr übrig geblieben ist. Im Galaktischen
Imperium ist sie nur einer von 25 Millionen Planeten. Tradition
und kulturelle Vielfalt vor dem Untergang? Ein Fall für die
Psychohistoriker.
Die
Essenz ungeschriebener Romane
Jorge Luis Borges: "Erzählungen"
Er hat nie einen Roman geschrieben aber jede Menge Texte
zu Romanen, die es gar nicht gibt. Die Essenz daraus: Drei tiefgründige
Erzählungen, die nur auf den ersten Blick von Mord oder unerfüllter
Liebe handeln.