“Resident Übel”: 3D steht für DämlichDämlichDämlich


Ein Beitrag von Thomas, abgelegt unter Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast am 8.Oktober 2010

Die Üblichen Verdächtigen kommen aus “Resident Evil:Afterlive 3D” und haben es nicht anders verdient. Im Podcast reden Tom und Tom über Erwartungshaltungen, die ausgebliebene morbide Sause, schöne Frauen in hautengen Klamotten, unfreiwillige Komik, unverblümte Matrixzitate und sie hegen Zweifel an der Zukunft des 3D-Kino:

Resident Übel [ 5:20 ] Jetzt abspielen | Download

Regisseur Anderson und Produzent Eichinger stehen für kommerzielles B-Picture. Also kein Wunder, dass der Film auch so aussieht: Teuer in der Ausstattung, fett in den Effekten, ärmlich in der Story und saudämlich in den Dialogen. Tiefpunkt: die verschlafene Synchronstimme von Milla Jovovich. Auch ein eher anspruchsloses Publikum fühlt sich da zurecht nicht ernstgenommen.

Links

Christian (kino, tv & co) entdeckt jenseits der optischen Brillanz … nichts:

“So gehören die Dialoge sicherlich zum absolut dämlichsten, was seit längerer Zeit im Kino zu sehen war.”

movie-struck (film-rezensionen.de) ist als Fan enttäuscht:

“Sehr langatmig, ziemlich sinnlos, aber immerhin sehenswerte Darstellerinnen.”

Alexander (screenshot) spricht ein wahres Wort gelassen aus:

“Solche Lichtblicke können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass RESIDENT EVIL: AFTERLIFE insgesamt nicht mehr als ein matschiges Etwas von aneinandergereihten Schlachtfesten ist, das von Dialogzeilen zusammengehalten wird, die ebenso dumpf daherpochen wie der Steroiden-Soundtrack des Komponisten-Duos tomandandy.”

Der Anfang gefiel Christoph Petersen (filmstarts), aber dann … :

“In Sachen 3D-Action setzen die ersten 15 Minuten Maßstäbe. Aber sobald dann die eigentliche Handlung einsetzt, bricht „Resident Evil: Afterlife” wie ein Kartenhaus in sich zusammen.”


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Rule 32: Enjoy the Little Things


Ein Beitrag von Thomas, abgelegt unter Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast am 13.Dezember 2009

(c) Sony Pictures 2009

Die üblichen Verdächtigen kommen aus Zombieland und hatten ihren Spaß mit diesem blutigen Roadmovie:

Charmante Zombiekomödie [ 2:18 ] Jetzt abspielen | Download

Manchmal sind es die kleinen Details, die einem am besten gefallen: dass die Regeln dreidimensional in den Film eingeblendet werden und wegfliegen, wenn ein Zombie dagegen stößt, oder das zum Schreien komische, enttäuschte Gesicht von Woody Harrelson, wenn wieder kein Twinky im Supermarkt zu finden ist. Diese Zombiekomödie ist ganz einfach gestrickt: Nerdiger Antiheld, knallharter Kumpel, ein Love-Interest und für die Action jede Menge Zombies, die die Helden auf Trab halten. Und die sind diesmal herrlich analog ins Bild gesetzt (im Gegensatz zu den Witzfiguren aus “I am legend”). Aber was mir am allerbesten gefallen hat: Ich hasse Clowns – und es ist so herrlich zu sehen, wie einer von ihnen richtig den Arsch versohlt bekommt. (Also angemessene Vorfreude auf den schon zugesagten zweiten Teil.)

(c) Sony Pictures 2009

Die Zombieland-Überlebensregeln

Regel 1: Fitness
Regel 2: Vorsicht auf Toiletten
Regel 3: Anschnallen
Regel 4: Doppelt hält besser
Regel 5: Keine Angehörigen
Regel 6: Reise in der Gruppe
Regel 7: Hab Idioten in Deiner Nähe
Regel 8: Töte effizient
Regel 9: Eine Keule muss nicht nachgeladen werden
Regel 10: Mach keinen Lärm weiterlesen


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