Das Ozeaneum in Stralsund führt ins Blaue …
Ein Beitrag von Nicole, abgelegt unter Museum am 5.Dezember 2010
… und erzählt dabei von der Schönheit der Meere und der Vielfalt des Lebens im und am Wasser.
Wie eine riesige Muschel zwirbelt sich das Ozeaneum den Kai am nördlichen Hafenbecken entlang, schmiegt sich sanft an die hohen Giebelgebäude aus Backstein. Der Bau eines der modernsten Museen der Republik hat der historischen Kulisse am Strelasund nicht geschadet. Der Kontrast zwischen alt und neu zieht die Besucher der Hansestadt an, viele kommen nach Stralsund allein wegen des Meeresmuseums, das sich rasend schnell zu einem Besuchermagneten gemausert hat.

Mit der Rolltreppe nach oben unter Wasser
Letztes Jahr gelang den Machern der im Juli 2008 eröffneten Ausstellung mit über 1,2 Millionen verkauften Eintrittskarten der Sprung auf den dritten Platz der besucherstärksten Museen in Deutschland. Im Mai dieses Jahres wurde das Ozeaneum ausgezeichnet als Europas Museum des Jahres.
Die Menschen stehen in langen Schlangen vor den Kassen. Sie alle wollen eintauchen in das große, weite Blau. Dafür allerdings müssen sie erst einmal schwindelfrei Europas längste, freitragende Rolltreppe mit einer Länge von über 30 Metern emporschweben, denn der Ritt über die Meere beginnt im obersten Stock.

Die Ausstellungsmacher starten genau hier, wo das Festland auf Deutschlands größte Insel Rügen trifft, im Stralsunder Hafenbecken. Vitrinen mit bekannten aber auch denkbar fremden und seltsamen Meeresbewohnern laden zum Staunen ein. Eingelegte Kraken, weiterlesen

Es ist kein guter Morgen für Montalbano. Am Strand vor seinem Haus liegt ein erschlagenes Pferd. Und das verschwindet kurze Zeit später einfach wieder spurlos. Nun gehören malträtierte Tiere nicht unbedingt in den Zuständigkeitsbereich des Commissario. Aber – Montalbano ist empört. Wer ist zu einer solch grausamen Tat fähig? Getrieben von dem Wunsch nach Vergeltung begibt er sich auf die Suche nach dem Täter und stößt dabei auf die Spur eine überaus durchtriebenen Fuchses. Vigata, jenes beschauliche Hafenstädtchen mit seinen so außergewöhnlichen Bewohnern, wird erneut Augenzeuge von Verbrechen, die so typisch für Sizilien, aber doch auch seltsam anachronistisch für die kriminellen Energien unserer modernen Gesellschaft anmuten.
Wir schreiben das Jahr 2010. Das Jahr, in dem eine ganze Region Kulturhauptstadt sein darf. Wer sich fragt, mit welchem Recht, der lese das passend zum Datum erschienene „Radio Heimat“ von Frank Goosen. Mit dem nötigen Respekt vor knapp sitzenden Haushaltskitteln und holzvertäfelten Partykellern räumt der Autor und Kabarettist mit dummen Klischees über das Land an Emscher und Ruhr auf und erzählt von denen, die wirklich stimmen. Dabei gibt er unverzichtbare Insidertipps, ohne die Fremde den Pott nicht bereisen sollten.










