“Willkommen in Cedar Rapids”: Vollkaskohumor


Ein Beitrag von Thomas, abgelegt unter Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast am 30.Mai 2011

Die Üblichen Verdächtigen kommen aus dem Kino und sind nicht sehr begeistert. Im Podcast reden sie über Ostfriesland a la USA, Feelgood-Betulichkeit, Detlev Buck und Peinlichkeiten – aber vor allem über Sigourney Weaver als sexy Naturkundelehrerin:

Die Üblichen Verdächtigen reden über "Cedar Rapids" [ 3:16 ] Jetzt abspielen | Download

Willkommen in Cedar Rapids (Cedar Rapids)
USA 2011, 86 Min., Regie: Miguel Arteta


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Theatertipp: “Tour de Farce”


Ein Beitrag von Thomas, abgelegt unter Theater am 17.März 2011

Heute, am Donnerstag, 17. März 2011, um 20.00 Uhr ist die Premiere von “Tour de Farce” in den Mainzer Kammerspielen.
Eine Komödie von Philip LaZebnik und Kingsley Day mit aberwitzigen Verwicklungen und überbordender Komik – 10 Rollen, 10 bizarre Figuren, aber nur 1 Schauspielerin und 1 Schauspieler, nämlich Dina Kürten und Christoph Maasch!

Tour de Farce in den Mainzer Kammerspielen

Weitere Vorstellungen: Fr 18. + Sa 19. März 2011 / Di 12. – Do 14. April 2011 / Di 03. – Do 05. Mai 2011 / Fr 03. + Sa 04. Juni 2011 / Fr 23. + Sa 24.09.2011 / Di 08. – Do 10.11.2011. Beginn jeweils 20:00 Uhr


Ein Kommentar




“Fasten auf Italienisch”: Wer bin ich? Und wenn ja, wieviele?


Ein Beitrag von Prof. Pu, abgelegt unter Kino, Podcast am 25.Januar 2011

Prof. Pu hat sich die französische Komödie “Fasten auf Italienisch” angesehen und sich köstlich amüsiert, nicht ohne nachdenklich zu werden über den Algerier, der für die Franzosen den Italiener gibt und für seine Familie statt in Nizza angeblich in Rom arbeitet. Kad Merad, bekannt aus Danny Boons “Willkommen bei den Schtis” gibt alles, vor allem eben den windigen Ragazzo. Hier wird locker-leicht mit Klischees und dem alltäglichen Rassismus gespielt, dazu gibt es schöne kitschige Canzoni. Noch ein Plus: Der Film ist richtig gut synchronisiert.

Rollenspieler [ 2:09 ] Jetzt abspielen | Download

Fasten auf Italienisch
F 2010, 102 Min., Regie: Olivier Baroux


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“Morning Glory”: Fluffige Frühstückskomödie


Ein Beitrag von Thomas, abgelegt unter Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast am 20.Januar 2011

Die Üblichen Verdächtigen kommen aus “Morning Glory” und hatten fast ausnahmslos einen sehr vergnüglichen Kino-Abend: Die hyperaktive junge Producerin Becky Fuller bekommt die Chance eine abgewirtschaftete aber landesweit ausgestrahlte Frühstückssendung wieder auf Vordermann zu bringen. Ihr Joker: Die Nachrichtenlegende Mike Pomeroy. Er muss gegen seinen Willen moderieren und macht allen das Leben zur Hölle … Ein harmloses Märchen hinter den TV-Kulissen, mit vielen guten Pointen, sicherem Timing und toller Besetzung.

Im Podcast reden die Üblichen Verdächtigen über Ulrich Wickert und das Dschungelbuch, über den Geier aus der Muppetshow, fluffige Frühstücksflocken, Tauben und Stöckelschuhe, Testosteron, Erdbeereis und Schweinenacken:

Spaß am Morgen [ 4:30 ] Jetzt abspielen | Download

P.S. Und ja, “Morning Glory” bedeutet genau das, was Sie wahrscheinlich gedacht haben – hier muss man Verständnis haben, dass der deutsche Verleih keine wörtliche Übersetzung gewählt hat :-) “Morgenlatte” hätte falsche Erwartungen geweckt oder?

Morning Glory
USA 2010, 108 Min., Regie: Roger Michell
FSK: 6


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“Drei”: Drei Menschen, eine Beziehung


Ein Beitrag von Prof. Pu, abgelegt unter Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast am 2.Januar 2011

Auch Prof. Pu lässt manchmal Buch Buch sein und macht sich auf ins Kino. Daher heute ausnahmsweise kein “Prof. Pu und die Pücher”. Hier kommt sie aus “Drei” von Tom Tykwer und fand ihn sehr sehenswert.

Nach “The International” hat sich Tom Tykwer nun wieder nach Deutschland begeben. “Drei” ist ein Film über ein Paar Anfang 40, beide Berliner Kulturschaffende, in deren Leben sich plötzlich einiges überschlägt.

Prof. Pu & Co. reden über “Wie wollen wir leben”, über den Unterschied zwischen deutschen und französischen Beziehungsfilmen, über Devid Striesow mit Strahlkraft und über den “Abschied vom deterministischen Biologieverständnis”:

Drei Menschen, eine Beziehung [ 4:08 ] Jetzt abspielen | Download

Drei
D 2010, 119 Min., Regie: Tom Tykwer


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“Der letzte schöne Herbsttag”:
Partnerschafts-Loriot


Ein Beitrag von Thomas, abgelegt unter Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast am 26.Dezember 2010

Die Üblichen Verdächtigen kommen aus “Der letzte schöne Herbsttag” und sind überwiegend begeistert. Eine eher leichte Beziehungskomödie um eine Frau, die zuviel denkt und erwartet und einen Mann, der davon überfordert ist und seine Gefühle nicht ausdrücken kann. Kommt vertraut vor? Dialoge und Monologe direkt aus dem alltäglichen Beziehungsparadies und vor allem der alltäglichen Beziehungshölle. Dass die beiden Protagonisten dabei die meiste Zeit direkt in die Kamera schauen und über den Partner reden, macht den Film noch intensiver.

Beziehung? Wie soll das funktionieren? [ 4:26 ] Jetzt abspielen | Download

Im Podcast reden die Üblichen Verdächtigen über das Übereinanderreden statt Miteinanderreden, männlichen Autismus, Hin- und Herschalten statt Entwickeln, Knödeln wie Bernd das Brot und was das alles mit Loriot zu tun hat.

“Der letzte schöne Herbsttag” läuft noch im Palatin in Mainz.

Der letzte schöne Herbsttag
D 2010, 85 Min., Regie: Ralf Westhof

Links

Im Interview erzählt Regisseur Ralf Westhoff:

„Die beiden haben eben ihre Schwierigkeiten. Sie erzählen über den anderen – das ist ein bisschen wie ‚cineastische Paar-Therapie‘: sich dadurch selbst besser zu verstehen, sowie den Partner besser zu verstehen.“

Dennis (NEGATIV) lobt den Film:

“Es geht nicht um Tiefgang, es geht darum zu erfassen, was beschäftigt – und das Thema Liebe beschäftigt meistens. Aber dies zu erfassen bedarf eben der genauen Analyse der Oberfläche, ebenso wie der Verbildlichung dieser. Beides gelingt, ausgelassen wird kaum etwas, die Charaktere sind faszinierend angefüllt mit Leben, und die weiche, verträumte Bildführung und –gestaltung untermalen und runden diese liebevolle und herzliche Komödie ab.”


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Eine gute Fee für Großstädte und einsame Inseln


Ein Beitrag von Carina, abgelegt unter Blogparade, Kino am 20.Februar 2010

Carinas Nachreichung für die eigentlich bereits abgelaufene Teo-Net-Blogparade “Mein Lieblingsfilm”.

Die Frage nach dem Lieblingsfilm ist schwer zu beantworten. Natürlich gibt es viele Filme, die mir – je nach Lebensphase und Stimmung – etwas bedeutet haben. Um die Auswahl einzugrenzen, bin ich die Frage mal so angegangen: Welchen Film würde ich mit auf eine einsame Insel nehmen, wenn ich nur einen einzigen auswählen dürfte? Ich meine: Welcher Film erzeugt in mir eine Stimmung, die mir (notfalls) ein Leben lang etwas geben kann? Meine Entscheidung war prompt getroffen: Die fabelhafte Welt der Amelié (2001, Regie: Jean-Pierre Jeunet).

Fantasie als “Allheilmittel”

Die Welt, in der Amelié lebt, ist allerdings alles andere als märchenhaft. In ihr wimmelt es von Absurditäten des Alltags und Menschen mit Macken und Neurosen. Ob die hypochondrische Georgette, der an der Glasknochenkrankheit leidende Maler oder der arme Lucien, der von seinem herrischen Chef fortwährend gedemütigt wird: Jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen.

Amelié hat es indes auch nicht leicht. Sie wächst in einem lieblosen Elternhaus auf, wo ihr einziger Freund ein depressiver Goldfisch ist. Eines Tages muss sie sogar mit ansehen, wie ihre Mutter von einer Selbstmörderin erschlagen wird, die sich aus Liebeskummer von einem Kirchturm stürzt. Amelié lernt schon als Kind, ihre Fantasie als Allheilmittel gegen die triste Realität einzusetzen.

Auch als Erwachsene hat sie den Kopf noch voller Träume und ist empfänglich für die kleinen Freuden des Lebens. So liebt sie es beispielsweise beim Gemüsehändler ihre Hand heimlich in einen Sack voll Bohnen zu stecken oder weiterlesen


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Essen für die Seele, ja, Mann!


Ein Beitrag von Hendrik, abgelegt unter Kino, Podcast am 15.Dezember 2009

Heute kurz und knapp: Hendrik über Soul Kitchen, die neue Komödie von Fatik Akin:

Kochen mit Gefühl [ 2:06 ] Jetzt abspielen | Download

Und hier der Trailer:

Link

Interview mit Fatih Akin zu “Soul Kitchen”: “Der Film selbst, das ist meine Heimat.”


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