Captain Kirk: (Vize-)König von Kanada


Ein Beitrag von Thomas, abgelegt unter Star Trek am 30.April 2010

Das wünscht sich Matt Hartley, meldet tagesschau.de:

“>Als Star und mit seinem hoch prominenten Status wäre er eine gute Wahl, um dieses Amt aufzuwerten<, sagt Matt Hartley vom kanadischen Wirtschaftsblatt “Financial Post”. Er meint natürlich Kirk-Darsteller William Shatner – und das so ernst, dass er einen entsprechenden Aufruf im Internet verbreitet hat. Innerhalb weniger Tage fanden sich mehr als 35.000 Anhänger dieser Idee – bei denen es sich keinesfalls nur um eingeschworene Trekkies handelt.”

Wie eine Bewerbung wirkt da dieser bereits sehr berühmte Auftritt in der Show “Just For Laughs” (Comedy Network). Bitte drehen Sie Ihre Lautsprecher voll auf und erheben Sie sich:

Ein schöner Gedanke … und wo wir schon dabei sind: Spock hätte ich gerne als UN-Generalsekretär.


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Linktipp: “Fluter”


Ein Beitrag von Thomas, abgelegt unter Star Trek, Video am 18.August 2009

Where no Bundeszentrale für politische Bildung has gone before: Die betreibt ein ordentliches, junges Webmagazin namens “Fluter”. Und die Macher widmen sich – siehe da – auch dem großen Menschheitsthema “William Shatner und wie er die Welt zu einem besseren Ort machte”. Ein Beitrag von Thomas Winkler, der offensichtlich den nach der Wende geborenen Menschen auf die Sprünge helfen will:

“William Shatner ist längst kein Schauspieler mehr, ja nicht einmal nur Captain Kirk. William Shatner ist zum Vorsteher eines kulturellen Phänomens geworden, ja vielleicht sogar zum Hohepriester einer universellen Ersatzreligion.”

Frau Stauffer, wir erwarten Ihre Kommentare.

P.S. Der hier muss sein (via Crime in your coffee):


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“Star Trek 11″: Ein allerletztes Mal


Ein Beitrag von Martina, abgelegt unter Kino, Podcast, Star Trek, Television am 27.Juli 2009

Versprochen, das ist die allerletzte Episode unserer “Star Trek 11″-Serie. Aber dieses Stimmungsbild konnten wir euch unmöglich vorenthalten. Tina, Andreas und vor allem Martina kommen aus Star Trek 11 – und dafür dass zwei von ihnen Old-School-Hard-Core-Trekkies sind, kommt der Film ziemlich gut weg. Viel Spaß!

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Und als krönender Abschluss Leonie, die noch eine Rechnung mit den Drehbuchautoren offen hat:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Enterprise NCC1701


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Kirk/Spock – the first Slash Pairing oder
“I have been and always shall be your Friend”


Ein Beitrag von Martina, abgelegt unter Buch, Kino, Star Trek, Television am 24.Juli 2009

Kirk/Spock auf einer Glückwunschkarte (Foto: Thomas Laufersweiler)

Kirk/Spock auf einer Glückwunschkarte

78 Folgen lang und in sechs Star Trek-Kinofilmen wird außer der Geschichte des Raumschiffes Enterprise und seiner legendären Crew noch eine weitere erzählt, ein Subtext, wie er eindringlicher und unter die Haut gehender, subtiler und zärtlicher kaum sein kann. Gewiß, an Bord herrscht ein Triumvirat – Kirk, Spock und McCoy -, aber das unanfechtbare Heldenpaar heißt Kirk und Spock, und ihre Beziehung steht im Zentrum der zwischenmenschlichen Interaktion auf der Enterprise.

Ihre starke filmische Präsenz und ihre Hingabe zueinander ließ schon in den 70er Jahren, als die Serie als Wiederholung zu ihrer globalen Einmaligkeit und ihrer noch heute unstrittigen Bedeutung fand, ein ganz neues Genre in Literatur und Film entstehen, den Slash (so benannt nach dem englischen Schrägstrich, der die Paarungen angibt, in unserem Fall also Kirk/Spock), der sich mittlerweile als mächtigstes Subgenre der Fanfiction installiert hat – Geschichten, ob schriftlich oder visuell, die die homosexuelle Anziehungskraft zwischen den wichtigsten Charakteren einer Serie oder eines Filmes zum Thema haben.

Entsprechend nennt nicht nur Sabine Horst in ihrem Aufsatz (siehe Literaturtipp) Kirk und Spock die “Mütter des Slash”. Auch die amerikanische Genderforscherin Elizabeth Woledge weist in ihrem Essay “Decoding Desire: From Kirk and Spock to K/S” darauf hin, daß bereits bei der ersten Wiederholung nach der Absetzung von “Star Trek” im amerikanischen Fernsehen,

“a few fan writers started speculating about the possibility of a sexual relationship between Kirk and Spock, adding a sexual element to the friendship between the men.”

Im Juni 1976 erschien das erste Kirk/Spock-Fanzine. Ein Autor von Kirk/Spock Slash-Stories und ein Fan der ersten Stunde beschreibt den enormen Pool an Subtext bei Star Trek, aus dem er seine Inspiration bezieht, wie folgt:

“K/S has it all: friendship, relationship drama that gets resolved, enormeous expressions of devotion through sacrifice, trust and commitment over a period of decades. It’s really hard to find another fictional couple that did all that, and did it as well.”

Die Star Trek-Fans, die den Slash erfanden, gingen völlig zu Recht davon aus, daß eine solche Serie, weiterlesen


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Böse Würfel und weibliche Raumschiffe


Ein Beitrag von Martina, abgelegt unter Star Trek, Television am 27.Mai 2009

Auch vor den Borgs machten Würfel schon Ärger, weiß Martina:
Bestimmt gibt es irgendwo im Trekkie-Universum eine Website, auf der man alle fremden Raumschiffe finden kann, die der Enterprise je begegnet sind. Da ich persönlich ja den angemalten Styroporbehältnissen an zuckenden Nylonschnüren der Original Series den Vorzug vor Computeranimationen und perfektem Technikoverkill gebe, ist mein Horizont in dieser Hinsicht ziemlich beschränkt.

Natürlich liebe auch ich den Borg-Würfel aus „First Contact“ – gar keine Frage. Aber böse, aggressive Würfel, Würfel mit Eroberungstendenzen und warnende Blockade-Würfel gab es natürlich in der Mutterschiff-Serie auch schon (Oh mein Gott – ein Würfel-Universum!), in der Folge „Pokerspiele / The Corbomite Maneuver“ zum Beispiel.

Dabei handelt es sich bei dem rotierenden Würfel mit roten, gelben und blauen Lichtern, die sich via „auf den Schirm!“ in den entsetzten / ängstlichen / angespannten Gesichtern der Crew effektvoll spiegeln, um eine von einem sehr viel größeren Raumschiff ausgesetzte Warnboje, die die Enterprise am Weiterfliegen hindern soll. Um freizukommen, muß der Würfel schließlich zerstört werden, was das Auftauchen des ungleich mächtigeren Raumschiffes Fesarius – wunderbar: eine riesige schimmernde facettierte Discokugel – zur Folge hat. Die Fesarius steht unter dem Kommando eines gewissen Balok, der der Enterprise noch zehn „Abschiedsminuten“ schenkt, bevor er sie zu zerstören gedenkt.

Trotz blanker Nerven entwickelt Kirk eine List, um mit dem überlegenen Gegner fertigzuwerden: In der Art eines Pokerspielers blufft er und behauptet, die Enterprise führe die Substanz „Corbomite“ mit sich, die im Falle eines Angriffs zu einer Kettenreaktion führen und nicht nur die Enterprise, sondern auch die Fesarius vernichten würde. weiterlesen


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“Star Trek”: Nachschlag


Ein Beitrag von Thomas, abgelegt unter Kino, Star Trek am 20.Mai 2009

Pine und Quinto (c) Paramount 2009

Star Trek – ziemlich gruselig: Auf diesem Promotionfoto sieht Chris Pine als Kirk aus, als hätte er das Set von “Beverly Hills 90210″ verlassen und sich verlaufen – Quinto als Spock gleicht schon seiner eigenen Wachsfigur.

Pine und Quinto (c) Paramount 2009
Pine und Quinto (c) Paramount 2009

Letzte Links

Christian Hellwig vermisst die ethische Ebene von Star Trek (da ist was dran) und regt sich vor allem über den dramaturgischen Blankoscheck auf, den sich die Macher für die nächsten Filme ausgestellt haben:

Es war gerechtfertigt und nötig das Franchise zu modernisieren, actionlastiger zu gestalten, und zu neuen Ufern zu führen. Aber all dies hätte auch erreicht werden können, ohne die bisherige Star Trek-Geschichte in den Orkus der Galaxie zu stürzen. Nun mag das für jemanden, der mit Star Trek nicht vertraut ist, nicht weiter wichtig sein, für andere aber vielleicht schon. Man kann sich in der Tat fragen, ob Star Wars-Fan Abrams sich auch getraut hätte, George Lucas Original Trilogie in vergleichbarer Form ad absurdum zu führen.

Peter Mühlbauer geht davon aus, dass sich nichts ändern darf und erklärt deshalb:

Hinsichtlich der Geschichte der Star-Trek-Figuren gibt es im fertigen Produkt allerdings gar nicht so viel, worüber sich streiten ließe. Stattdessen versündigt sich der Film wider die Ästhetik und den Geist der Serie.

Neun von zehn Tablettchen gibt es dagegen bei Mediensucht:

Der Neubeginn von Star Trek ist also insgesamt als durchaus gelungen zu bezeichnen. Abrams macht vieles richtig und nur wenig falsch. Der Film überzeugt durch gute Action, Humor und Charaktertiefe, ist spannend und dynamisch erzählt.

Aber wenn man genau hinschaut, ist der neue Star Trek gar kein Star Trek, sondern Star Wars:


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Wo noch nie ein Reboot zuvor gewesen ist …


Ein Beitrag von Thomas, abgelegt unter Buch, Kino, Star Trek am 13.Mai 2009

Der Filmwissenschaftler Dr. Andreas Rauscher, Autor bei “Screenshot” ließ sich im April nach der Star Trek-Pressevorführung von Thomas in ein Gespräch verwickeln:

Andreas Rauscher zufrieden mit Star Trek [ 2:26 ] Jetzt abspielen | Download

Und hier ein Ausschnitt aus seiner Kritik bei “Screenshot”:

“Die hervorstechendste kreative Leistung gelingt jedoch Abrams selbst, der bereits in „M:I 3“ ein eindrucksvolles Gespür für Rhythmus und Bildkomposition bewiesen hat, und sich mit „Star Trek“ als einer der interessantesten gegenwärtigen Action-Regisseure etablieren könnte. Er verbindet auf elegante Weise ein mitreißendes Erzähltempo mit epischen Ansätzen. Die innovativen Einfälle seiner Inszenierung wie ein schwindelerregender Schlagabtausch auf einer in die Atmosphäre des Planeten Vulkan stürzenden Sonde ergeben sich aus der überlegten Variation bekannter Muster und nicht aus manieristischen Überakzentuierungen im Schnitt oder der Kameraführung.”

Chris Pine als James T. Kirk (c) Paramount 2009

Morgen werfen wir einen Blick auf Andreas Rauschers Buch “Phänomen Star Trek”.


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Geburtstagsgrüsse …


Ein Beitrag von Thomas, abgelegt unter Star Trek am 8.Mai 2009

Okay, im Rennen um die schönste Star Trek-Geburtstagskarte liegt Martina gaaanz knapp vorne:

Martinas Glückwunschkarte


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