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	<title>SchönerDenken &#187; Katastrophe</title>
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		<title>&#8220;2012&#8243;: Die Mutter aller Katastrophenfilme</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 23:01:32 +0000</pubDate>
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Der Film kommt etwas dröge in die Gänge und am Ende, wenn das Wasser steigt, klettert auch der Kitschspiegel &#8211; aber dazwischen liegt mehr als eine Stunde atemberaubende Verfolgungsjagd: vorne John Cusack und seine Lieben und hinter ihm, immer nur wenige Millimeter entfernt der Weltuntergang. Auf der Haben-Seite: Emmerich inszeniert unser aller Ende ebenso lustvoll wie liebevoll. So schön, so booaahh ist der Planet noch nie zugrunde gegangen. Und einige Pointen im Drehbuch zünden wirklich. Auf der Soll-Seite: so viel Klischees und Stereotypen wie man in 158 Minuten unterbringen kann, einen Haufen Logiklöcher und NEIN, eine Milliarde Euro für ein Ticket zur Rettung &#8211; wenn der Film so absurde Ideen aufbringt, kann er nicht einfach das Thema am Ende in Kitsch ersäufen, um sich vor der überfälligen Kritik zu drücken.

Bevor es zu den Links geht, ein kurzer Blick in die Vergangenheit: Tom erinnerte sich noch an die wackelnden Sitze bei &#8220;Erdbeben&#8221; (1974 &#8211; Harald hatte wieder mal recht) &#8211; Wikipedia weiß dazu:
&#8220;Der Film war der erste überhaupt, der im so genannten Sensurround-Tonsystem in die Kinos kam. Durch den Einsatz von mehreren Verstärkern und zehn speziell angepassten Subwoofern wurde ein Schalldruck erzeugt, der die Sitze und Wände im Kinosaal zum Vibrieren brachte. Es entstand so der Eindruck eines „echten“ Erdbebens; das ging soweit, dass manche Kinobesucher fluchtartig den Saal verließen.&#8221;

Links
Christian hat bekommen, was er erwartet hatte, und ist mehr oder weniger zufrieden:
&#8220;Von Zeit zu Zeit sind Emmerich und seinem Team durchaus originelle Bilder gelungen, so zum Beispiel als sich die Zerstörung von Petersdom und Sixtinischer Kapelle in einen gekonnt in Michelangelos berühmten Gemälde platzierten feinen Riss andeutet. Hell of a Show!&#8220;
Die Fünf Filmfreunde haben recht:
&#8220;Was Roland Emmerich hier abliefert ist nicht weniger, als ein völlig überdrehtes “Best-of Desaster-Movie”. Es geht um die kindliche Freude an der totalen Destruktion, die liebevoll und visuell durchaus inspiriert vollzogen wird. Plausibilität ist dabei nur bedingt gefragt, wer es wagt die wacklige interne Logik des Spektakels zu hinterfragen, hat wohl wenig Probleme damit, jede Sekunde von 2012 effektiv auseinander zu nehmen. Als cheesiger Big-Budget-B-Movie, dessen Erklärungen genauso naiv sind, wie die der Monster- und Katastrophenfilme der 50er und 70er Jahre, funktioniert er dennoch erstaunlich gut.&#8221;
Der Zeitverschwender mag den Film nicht (oder doch? siehe Kommentar):
&#8220;Und so bleibt am Ende natürlich nur der bombastischste B-Movie aller Zeiten. Das ist bei einem Budget von $ 200 Mio zwar auch schon eine Leistung, aber lange keine einzigartige mehr.&#8221;
Carsten Baumgardt auch nicht:
&#8220;In Sachen Moral transportiert der Actioner vornehmlich erzkonservative Anschauungen, die einem gesunden Maß an Realismus immer wieder entgegentreten. Familiäre und humanistische Werte stehen über allem. Und die (End-)Lösung, die „2012“ für den zweiten Ehemann von Jacksons Ex-Frau bereit hält, lässt ebenfalls tief blicken. Und dass das Autoren-Duo Emmerich/Kloser die Handlung bierernst nimmt und soweit als möglich von jedweder Ironie befreit, erhöht das Nervpotenzial der klischeehaften Charaktere noch weiter.&#8221;
Bei &#8220;Nachtkultur&#8221; spricht Emmerich über seinen letzten Katastrophenfilm und sein nächstes Projekt: einen Shakespeare-Thriller. Noch mehr Kritiken bei film-zeit.</itunes:summary>
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		<itunes:author>Thomas Laufersweiler</itunes:author>
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		<title>&#8220;Knowing&#8221;: Katastrophe mit Kaninchen</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 22:01:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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wenn ich auf das Ende sehe!&#8221;
Die Üblichen Verdächtigen kommen aus &#8220;Knowing&#8221; und hätten ausnahmsweise gerne einen Teil des Films verpasst &#8211; immerhin haben sie eine spannende Theorie zum Ende des Films:

Eine Mischung aus Mistery-Thriller, Katastrophenfilm, Prophezeiungen, Weltuntergang, Spannung, Grusel, imposanten Bilder. Das hätte ein schöner Kinoabend werden können. Selbst mit Nicholas Cage in der Hauptrolle, dieser Perücke mit darunter hängender Schauspielerattrape. In Hollywood soll es doch so viele Talente geben, hätte man da nicht einen anderen &#8230; Wäre trotzdem ein interessanter Film geworden, wenn nicht alle Beteiligten nach 80 Minuten Film in eine plötzliche Instinktlosigkeit verfallen wären und das Ende grausam in die Seife gefahren hätten. Oder ein Produzent hat nach Pre-Screenings (die man verbieten sollte) das Kommando übernommen und den Film in klebrigem Kaninchen-Kitsch erwürgt. Bäh.
Links
Herr Lieb sieht, wie der Film sich in seiner selbstgeschaffenen Lächerlichkeit verliert &#8230; schön gesagt. Auch für Julian Unkel eine herbe Enttäuschung.
Trailer
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		<itunes:keywords>Kino, Podcast</itunes:keywords>
		<itunes:author>Thomas Laufersweiler</itunes:author>
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