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	<title>SchönerDenken &#187; Jazztage Mainz</title>
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		<title>Indie Jazz vom Allerfeinsten</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 23:01:17 +0000</pubDate>
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&#8220;gAAAbe &#8211; Accessing All Areas
auf den Jazztagen in Mainz&#8221;:
Sandie Wollasch von Triband.
Für mich war Triband die zweite große Entdeckung auf den Jazztagen. Musikalisch liegen die vier Musiker zwischen Jazz, Trip Hop, Soul, Pop und Rock. Also irgendwie zwischen allen Stühlen. Daher haben sie sich ein eigenes Etikett gegeben, so Sängerin Sandie Wollasch:
&#8220;Es stimmt, es gibt keine Schublade dafür, die du mit einem Wort irgendwie beschriften kannst. Wir haben uns irgendwann entschieden das Ganze &#8216;Indie Jazz&#8217; zu nennen.&#8221;
Was es genauer mit dem Begriff Indie Jazz auf sich hat, wer die anderen drei Mitglieder von Triband sind und warum Björks Geist auf der Platte mitschwingt, erklärt Sandie Wollasch im Interview:


Warum war Triband eine so große Entdeckung für mich? Nun, weil sie mich überrascht haben. Auf der Bühne standen vier charismatische Musiker, die ihre Instrumente souverän und kreativ einsetzten. 
Sie schaffen etwas Neues, anstatt alten Pfaden zu folgen. Trotzdem hören sie sich jetzt nicht experimentell an. Die Trip Hop- und Jazz-Elemente haben &#8211; gepaart mit den schönen eingängigen Melodien &#8211; etwas unaufgeregtes an sich, das gefällt. Dabei wissen Triband immer wieder zu überraschen. So finden viele kleine Details, wie zum Beispiel raffiniertes rhythmische Klatschen oder ein Minimoog Eingang in die Musik, die einem teilweise erst beim zweiten und dritten Hören auffallen.
Gelungen ist der Einsatz von klassischen Jazz-Elementen, wie die Trompeten-Soli von Sebastian Studnitzki ebenson wie die Verwendung von Gimmicks, wie einem Megaphon, in das Sandie Wollasch singt und das dem Song &#8220;Miss Baby Light&#8221; einen abgespaceten Charakter verleiht. Insgesamt fügt sich Wollaschs Stimme sehr harmonisch in den Sound ein. Sie kann sowohl langsame einfühlsame, als auch schnellere akzentuierte Stücke singen und ist dabei immer auf der Höhe der Musik.

Den genialen rhythmischen Unterbau bei Triband schaffen zwei Musiker, die uns schon bei Daniel Stelter begegnet sind: Michael Paucker und Tommy Baldu. Die beiden sind erneut das Rückgrat der Musik.
Sebastian Studnitzky am Klavier und Rhodes, ist eigentlich von Hause aus Trompeter, macht aber auch eine sehr gute Figur an den Tasten und bildet häufig den wohligen Klangteppich für den Triband-Sound.

Wer auf die Musik von Cultured Pearls, De-Phazz, Tok Tok Tok  oder Björk steht, oder im Allgemeinen ehrliche, gut gemachte Musik mag, der wird sehr viel Spaß mit Triband haben. Informationen über die Band, Tourtermine und Videos findet man auf der Homepage des sympathischen Quartetts.
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		<title>Wenn die Gitarre singt</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 09:00:26 +0000</pubDate>
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		<itunes:summary>Heute bei &#8220;gAAAbe &#8211; Accessing All Areas auf den Jazztagen in Mainz&#8221; spricht Gabriel mit Daniel Stelter.
Daniel Stelter ist ein vielversprechender, talentierter und sensibler Gitarrist, der nicht so gerne instrumentale Jazzplatten hört. Hört sich erst einmal seltsam an, da er selbst auch überwiegend instrumentale Stücke spielt. Aber auf Jazzalben, vor allem jenen mit Gitarre, fehlt ihm oft eine Sing-Stimme, aber nicht unbedingt eine menschliche Sing-Stimme:
&#8220;Was ich manchmal an Jazzplatten vermisse, ist dieser vokale Ansatz. Das haben zum Beispiel Blues-Platten oder Blues-Gitarristen, die haben einen ganz gesanglichen Ansatz. Das mag ich sehr gerne und das vermisse ich manchmal eben im Jazz. Da geht es auch um eine andere Geschichte. Aber ich mag es, wenn die Gitarre einfach &#8216;singen&#8217; kann.&#8221;

Dass Daniel Stelter seine Gitarre zum Singen bringen kann, beweist er eindrucksvoll bei seinen Auftritten und auf seiner CD &#8220;Homebrew Songs&#8221; (Herzog, 2009). Im Interview erzählt er außerdem, warum der Rhein in seinem Leben eine wichtige Rolle spielt, wie sich sein aktuelles Album anhört und warum Studio-Musiker so etwas wie Schauspieler sind:


Der Auftritt von Stelter und seiner Band war sehr beeindruckend. Wunderbare Melodien, die entspannt und raffiniert daherkommen. Wenn man Daniel Stelter spielen gesehen hat, weiß man auch, warum er sich einer immer größer werdenden Fangemeinde erfreut. Seine Songs und seine Art zu spielen zeugen von einer großen Sensibilität und haben einen unglaublichen Groove.
Aber auch die Combo, die ihn begleitet, soll nicht unerwähnt bleiben: Da wäre zunächst einmal Ulf Kleiner am Rhodes, der schon bei Spaniol4 einen super Job gemacht hat. Auch bei Stelter fällt er mit seinem Können positiv auf und hat außerdem auch an zwei Liedern auf dem Album mitgeschrieben. Er gibt den Songs mit seinem Spiel eine elegante Tiefe.
Die Rhythmusgruppe besteht aus Michael Paucker am Bass und Tommy Baldu am Schlagzeug. Die zwei kongenialen Besessenen sind vom Allerfeinsten und swingen richtig gut. Wenn man die Musik hört, muss man dank der Rhythmusgruppe sofort den Fuß zum Takt mitwippen lassen &#8211; sehr cool.
Wer jetzt Lust auf mehr bekommen hat, dem sei das Album &#8220;Homebrew Songs&#8221; nochmals  empfohlen. Live-Termine können auf Stelters  MySpace-Seite eingesehen werden. Auf seiner Homepage gibt  es außerdem noch eine komplette Diskographie und weitere Informationen zu  Daniel Stelter.

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		<title>Musizieren mit schwedischen Couchtischen</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 23:01:37 +0000</pubDate>
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		<itunes:summary>Heute bei
&#8220;gAAAbe- Accessing All Areas
auf den Jazztagen in Mainz&#8221;:
Blue Snow.
Als ich im Programmanheft die Beschreibung &#8220;Mallet-Duo kommt mit Marimba- und Vibraphon als Hauptinstrumente&#8221; gelesen habe, dachte ich: &#8220;Nein, das muss nicht sein&#8221;. Das mag ein ignoranter Gedanke sein, aber die Ankündigung hört sich nun einmal nicht sexy an.
Das ist in diesem Fall wirklich schade, weil die beiden Musiker Urs Wiesner (links im Bild) und Ruud Wiener an ihren &#8220;Hauptinstrumenten&#8221; eine abgefahrene Show liefern und dabei unfassbar kreativ und humorvoll sind. So steht zum Beispiel ein kleiner Couchtisch, namens Lack, einer großen schwedischen Möbelfirma, auf einmal im Rampenlicht des Konzerts. Ruud Wiener erzählt, wie es dazu kam:
&#8220;Der Tisch stand zufälligerweise bei Urs, in seinem Proberaum. Dieser Tisch hat einen Hohlraum und dadurch eine gut Akustik. Ich habe angefangen darauf zu spielen und wir haben dann ein Mikrophon darunter geklebt.&#8221;
Die billige Bauweise der Schweden hat also auch sein Gutes. Im Interview erklärt Ruud Wiener außerdem, was alles im Vibraphon steckt, wie vielseitig es ist und woher die Ideen für ihre Musik kommen:


Blue Snow waren ein toller Auftakt in die Jazztage und sie haben Lust auf mehr gemacht. Was Wiener und Wiesner klanglich aus ihren Intrumenten herausholen, ist sehr beeindruckend: Mal klingen das Marimba- und das Vibraphon wie ein fließender Bach, mal entsteht ein dichtes Klanggewebe, auf dem einer der Musiker improvisiert, mal hören sich die Schlaginstrumente wimmernd und traurig an, mal leidenschaftlich und fiebrig, schöne Melodien wechseln sich mit komplizierten Rhythmen ab &#8211; da wird einem nicht langweilig.
Der Auftritt wurde von einer Trommeleinlage auf dem Couchtisch abgerundet und war ein echter Knaller, weil beide Künstler dabei einfach wunderbar interagieren und daraus keine Wissenschaft machen, sondern auf hohem Niveau unterhalten wollen. Insgesamt waren Blue Snow definitiv einen Besuch wert und sie haben mich mit ihren &#8220;Hauptinstrumenten&#8221; tief beeindruckt.
Wer die beiden zusammen oder einzeln einmal live erleben möchte, dem sei die Homepage von Ruud Wiener und die Homepage von Urs Wiesner empfohlen, da findet man die aktuellen Termine.</itunes:summary>
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		<title>Heute schon Electro Acoustic Loop Pop gehört?</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 23:01:29 +0000</pubDate>
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		<itunes:summary>In der aktuellen Folge von
&#8220;gAAAbe &#8211; Accessing All Areas
auf den Jazztagen in Mainz&#8221;
das Duo 2 Fishes In The Big Big Sea.
Auf Jazztagen gibt es natürlich meistens Jazz in allen möglichen und unmöglichen Ausrichtungen zu hören, logisch. Aber manchmal ist die eine oder andere Band dabei, die keinen Jazz spielt, dafür aber so abgefahrene Musik macht, dass sie bestens vom Jazzpublikum angenommen wird. Das war der Fall bei 2 Fishes In The Big Big Sea. Der Bassklarinettist der 2 Fishes, Christian Schatka, möchte aber auch ganz bewusst kein Jazzer sein:
&#8220;Ich bin eher ein Rock- oder Popmusiker. Ich komme von der Singer-Songwriter- und textbezogenen Musik her, und nicht so sehr von diesem Modern-Mainstream-Jazz-Gefrickel-Viele-Noten &#8211; so lieber nicht. Lieber melodiöse Musik, ein bisschen etwas Verrücktes und Eigenes machen und dabei rumexperimentieren.&#8221;
2 Fishes selbst nennen ihren Stil &#8220;Electro Acoustic Loop Pop&#8221;. Was das genau ist, wie er zustande kommt, welche Einflüße in ihrer Musik eine Rolle spielen und warum sie nicht theatralisch sein wollen, erzählen die beiden Fische Christian Schatka und Samirah Al-Amrie im Interview:



Der Auftritt des Duos auf den Jazztagen war eine schöne Abwechslung und eine interessante Ergänzung im Festival-Programm. Sie haben vielleicht ein wenig verhalten und nervös begonnen &#8211; aber das hat sich schnell gelegt. Mit den schnelleren Nummern, den witzigen Ansagen und den echt schönen Songs mit tollen Melodien, witzigen Loop-Ideen und der ungewöhnlichen Instrumentierung, haben die beiden einen bleibenden Eindruck beim Publikum hinterlassen.

Insgesamt mochte ich die Mischung aus langsamen, teilweise melancholischen Stücken und schnelleren, tanzbaren Nummern. Es ist beeindruckend, wie die beiden Musiker mit Hilfe akustischer Intrumente, ihren Stimmen, allerlei Geräuschen und zwei Laptops live die Musik entstehen lassen. Auch wenn der technische Aufwand recht groß ist (2 Fishes haben auch immer einen eigenen Tontechniker bei den Auftritten dabei) sieht es bei Christian Schatka und Samirah Al-Amrie so leicht aus, wie sie  zwischen Bassklarinette, Gesang, Akkordeon und Laptop hin und her wechseln.
Wer die beiden Fische einmal live erleben möchte, der hat am 4. Februar &#8211; also heute &#8211; im 7° in Mainz die Chance dazu. Weitere Termine stehen auf der Homepage der Fishes.

2 FISHES IN THE BIG BIG SEA</itunes:summary>
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		<title>Jazz und der Reiz der Freiheit</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 23:01:56 +0000</pubDate>
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Nach der 20-köpfigen Phoenix Foundation und dem abgefahrenen Duo FrauContraBass, nun ein Quartett in &#8220;klassischer&#8221; Jazzbesetzung m[...]</itunes:subtitle>
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&#8220;gAAAbe &#8211; Accessing All Areas
auf den Jazztagen in Mainz&#8221;:
Spaniol4.
Nach der 20-köpfigen Phoenix Foundation und dem abgefahrenen Duo FrauContraBass, nun ein Quartett in &#8220;klassischer&#8221; Jazzbesetzung mit Saxophon, Klavier, Kontrabass und Schlagzeug.  Spaniol4 nennen sich die vier Musiker, die einen Stil zwischen Jazztradition, Moderne und zeitloser Eleganz entwickelt haben. Das ging nur, weil sich Jazz von anderen Stilen durch die vielen Freiräume unterscheidet, so Frank Spaniol:
&#8220;[Jazz] bietet immer die Möglichkeit einer Idee nachzugehen: Wenn man während des Songs das Gefühl hat, dass das Publikum so eine Energie hat, muss immer der Spielraum dasein, darauf zu reagieren und in vielen Bands aus dem Popbereich ist das zu 99,9 Prozent festgelegt, wie das sein soll. Da gibt es bestimmte ästethische Ideale und ich glaube, dass da bei uns die Bandbreite einfach größer ist. Die Musik hat mehr Leben und das ist, was Jazz ausmacht.&#8221;
Und diese Freiheit macht es auch so reizvoll, Jazz im Allgemeinen und Spaniol4 im Speziellen zu hören.
Welche Projekte die vier Jungs noch haben, wie wichtig Sound ist und wann es das Quartett wieder live zu sehen gibt, verraten Saxophonist Frank Spaniol und Bassisst Markus Bodenseh im Interview:


Spaniol4 machen bestimmt keine Fahrstuhlmusik, noch brauchen sie das hyperaktive und oft anstrengende Gefrickel, das man von anderen Combos kennt. Nein, sie haben einen lässigen, harmonischen Sound, der gut ins Ohr geht und ein hohes Niveau  beweist. Auch beim wiederholten Hören der CD (&#8220;Into Deep&#8221;, Klangraum 2009) habe ich mich bisher nicht gelangweilt und die Platte läuft immerhin schon seit zwei Wochen bei mir auf heavy rotations. Schöne, relaxte und &#8211; in der Tat &#8211; elegante Musik.
Spaniol4 treten bis April auf diversen Bühnen in der Republik auf, genaue Termin gibt es hier.
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		<title>In Stevie Wonder we trust</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 23:01:01 +0000</pubDate>
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&#8220;gAAAbe &#8211; Accessing All Areas
auf den Jazztagen in Mainz&#8221;
stellt Gabriel das Duo FrauContraBass vor. 
Auf die Frage, welcher Künstler sie in der Jugend am meisten prägte, antwortet die Sängerin Katharina Debus:

&#8220;Stevie Wonder und Connie Francis (lacht), mit der bin ich aufgewachsen &#8211; leider. Nee, Quatsch. Stevie Wonder ist so ein Typ, den kann ich einfach immer hören. Wahrscheinlich könnte man einen ganzen Abend nur mit Stevie Wonder-Songs machen und es würde nicht langweilig werden.&#8221;

Stevie Wonder in allen Ehren &#8211; aber die außergewöhnliche Mischung, die das Duo im Repertoire hat, ist auch so alles, nur nicht langweilig. Die beiden covern überwiegend Songs aus verschiedenen Genres und Epochen. Da hört man den Chartbreaker von Britney Spears neben dem Cole Porter-Klassiker oder einem Hit von Udo Lindenberg in einzigartigen Fassungen.
Wie sie die Lieder ausarbeiten, warum Heino heute keine Rolle in ihrer Musik spielt und wie sie zu ihrem fantastischen Sound kamen, das erklären die beiden Musiker von FrauContraBass am besten selbst. Hier das Interview:

Ich muss zugeben, dass ich vor dem Auftritt von FrauContraBass skeptisch war. Nur ein Kontrabass und Gesang? Hmm, hört sich nicht so spannend an. Aber weit gefehlt. Die beiden sind außerordentliche Musiker, die gut miteinander harmonieren und eine tolle Show abliefern.
Hanns Höhn beherrscht sein Instrument, das erkennt selbst ein Laie. Er lässt den riesigen Kontrabass mal leichtfüßig, mal behäbig, mal rhythmisch-treibend, mal traurig-melancholisch klingen &#8211; je nach Stimmung in den Liedern. So ist der Bass in &#8220;Seven Days in Sunny June&#8221; (Originalversion von Jamiroquai) zum Beispiel funky und lässig. Dabei hat er nicht die Rolle des klassischen Begleitinstruments, das nur im Hintergrund agiert, sondern steht gleichberechtigt neben der fantastischen Sitmme von Katharina Debus.
In der Coversion von Udo Lindenbergs Hit &#8220;Ich liebe dich überhaubt nicht mehr&#8221; hingegen, schafft Höhn mit mit seinem reduzierten Spiel eine unglaublich dichte Atmosphäre, die Debus&#8217; Stimme trägt und unterstreicht.

Die Stimme von Katharina Debus ist ein echter Hammer: Töne zu treffen bekommt auch ein Casting-Show-Teilnehmer hin. Die Stimme aber auch dynamisch und dem Lied angemessen einzusetzen, ist eine ganz andere Herausforderung. Katharina Debus kann das. Sie besitzt die Fähigkeit ihre Stimme auf den Punkt zu kontrollieren und das ist wunderbar anzuhören. Stimmungen und Gefühle transportiert sie so nicht nur durch die vorgetragenen Texte, sondern eben durch ihren stimmlichen Ausdruck &#8211; etwas, das bei mir für herrliche Gänsehaut sorgt.
FrauContraBass sind eine echtes Live-Erlebnis und  zurzeit auf Tour. Ich empfehle jedem, der Zeit hat, auf eines der Konzerte zu gehen und sich ihrer Musik verzaubern zu lassen. Die aktuellen Termine gibt es auf der Homepage des Duos.
Wer nicht warten möchte, dem seien die beiden Studioalben &#8220;FrauContraBass&#8221; (2007, Klangraum) und &#8220;Saal3&#8243; (2009, Klangraum) ans Herz gelegt.

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		<itunes:author>Thomas Laufersweiler</itunes:author>
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		<title>Mit Lars Reichow unter der Dusche</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 23:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gabriel startet die Reihe &#8220;gAAAbe &#8211; Accessing All Areas auf den Jazztagen in Mainz&#8221;. Den Anfang machen die Phoenix Foundation mit Lars Reichow: Der Mainzer Kabarettist und der Leiter der Bigband, Frank Reichert, haben mir erzählt, wie die Kooperation, bei der eine Dusche eine wichtige Rolle gespielt haben soll, zustande kam. Lars Reichow erklärt: &#8220;Das [...]]]></description>
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