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Star Trek

Nie mehr ausgebleichte Farben nach dem Beamen

Programmtipp:
zdf_neo ? ab 18. Februar 2011 ? Mo-Fr 18.15 Uhr
freitags zusätzlich Doppelfolgen um 20.15 Uhr

Martina aufgepasst! Heute startet zdf_neo die Austrahlung der digital überarbeiteten Star Trek-Originalfolgen! Und da haben sich die Jungs und Mädels bei Paramount wieder richtig Mühe gemacht:

Viel Spaß macht auch der zdf_neo-Trailer.

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Irgendwelche Vorschläge? Glückwunsch an Patrick Stewart

Fotograf: Terry Harris - Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported lizenziert.

Fotograf: Terry Harris - Bild unter Creative Commons-Lizenz

Patrick Stewart feiert heute seinen 70. Geburtstag, Jean Luc Picard wird ihn feiern – heute in 295 Jahren. Aus diesem Anlass erinnert sich Thomas daran, wie er Trekkie wurde – und warum dafür ein Mitglied der Royal Shakespeare Company nötig war.

Mein Studium hatte gerade angefangen, der Nachmittag war frei, ich hing vor der Glotze und wurde vom Satz “Unendliche Weiten …” aus meiner Lethargie gerissen: Star Trek? Neue Generation? Mit der Originalserie hatte ich bis dahin nicht viel am Hut. Also mal schauen, was hier geboten werden würde. Wortwörtlich aus dem Schatten trat ein glatzköpfiger Franzose (gespielt von einem Engländer) ins Rampenlicht der Brücke und hatte sofort meine volle Aufmerksamkeit. Und das blieb so bis zur Einstellung der Serie im Jahr 1994 – das war volle 178 Folgen später.

Abgesehen von der Fähigkeit des Shakespeare-gestählten Mimen Patrick Stewart eine positive, natürliche Autorität auszustrahlen, war es vor allem das Führungskonzept, das “System Picard”, das mich beeindruckte. Er betrachtete sein Team nicht als Befehlsempfänger, er respektierte sie und forderte immer wieder ihre Mitarbeit ein mit der Frage “Irgendwelche Vorschläge?”. Und wenn er dem Vorschlag zustimmte, folgte sein berühmt gewordenes “Make it so”.

Live long and prosperAuf der anderen Seite war trotz des offenen und konstruktiven Miteinanders und seiner fürsorglichen Art klar: Picard übernahm Verantwortung, er hörte zu, diskutierte und am Ende traf ER die Entscheidung. Eigentlich genau so, wie man sich seinen Chef wünscht, oder? Dieses Vorgehen fand sogar Eingang in Management-Trainings. Und Patrick Stewart füllte diese Idee mit Leben, auf eine unnachahmliche Weise. Er stellte die positive Utopie der Föderation als ideale Person dar: Mut, Toleranz, Loyalität, Verständnis, Stärke, Gemeinsinn …

Im Vergleich zu Picard kam Kirk mir da vor wie ein John Wayne im Weltall. Und wer nicht die Möglichkeit hatte, sich als 9-jähriges Mädchen unsterblich in William Shatner zu verlieben, konnte den Pferdezüchter mit angeborenem Over Acting nicht wirklich ernst nehmen. Zumindest taugte er für mich – im Gegensatz zu Picard – nicht als Vorbild. (Sorry Martina). Letzlich war die Figur Picard, die mich zum Fan der Serie und zum Trekkie machte – trotz der vielen Schwächen (zum Beispiel die überflüssige Empathin Deanna-”Ich fühle Schmerz”-Troy oder Commander Riker, der stets auf der Suche nach einem Stuhl war, um sein rechtes Bein darauf zu stellen oder den klugscheißerischen Sohn der Bordärztin oder das allwissende und allmächtige Wesen Q, das sich trotzdem wie ein 13-jähriger Vollidiot aufführte …). Picard bescherte uns schließlich auch endlich den ersten ernstzunehmenden Star Trek-Kinofilm: “First Contact”. Aber seien wir ehrlich: Picards Bildschirm- und Leinwandzeit ist vorbei. In Hollywood kann man das Rad der Zeit zurückdrehen und deswegen gilt: Die Zukunft, wie wir sie kannten, ist Vergangenheit. Und das würde Picard am allerwenigsten überraschen. Er sagte:

“Ich betrachte die Zukunft nicht als etwas, das in Stein gemeißelt ist.”

Picard-Devotionalien (Foto: Thomas Laufersweiler)

Ein Bild aus meiner Star Trek-Sammlung: Mein Lieblingskapitän als Action-Figur und Glückwunschkarte.

Dieser Beitrag erschien zuerst am 5. Mai 2009. Die Fotografie stammt von Terry Harris, das Bild ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported lizenziert.

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Captain Kirk: (Vize-)König von Kanada

Das wünscht sich Matt Hartley, meldet tagesschau.de:

“>Als Star und mit seinem hoch prominenten Status wäre er eine gute Wahl, um dieses Amt aufzuwerten<, sagt Matt Hartley vom kanadischen Wirtschaftsblatt “Financial Post”. Er meint natürlich Kirk-Darsteller William Shatner – und das so ernst, dass er einen entsprechenden Aufruf im Internet verbreitet hat. Innerhalb weniger Tage fanden sich mehr als 35.000 Anhänger dieser Idee – bei denen es sich keinesfalls nur um eingeschworene Trekkies handelt.”

Wie eine Bewerbung wirkt da dieser bereits sehr berühmte Auftritt in der Show “Just For Laughs” (Comedy Network). Bitte drehen Sie Ihre Lautsprecher voll auf und erheben Sie sich:

Ein schöner Gedanke … und wo wir schon dabei sind: Spock hätte ich gerne als UN-Generalsekretär.

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Linktipp: “Fluter”

Where no Bundeszentrale für politische Bildung has gone before: Die betreibt ein ordentliches, junges Webmagazin namens “Fluter”. Und die Macher widmen sich – siehe da – auch dem großen Menschheitsthema “William Shatner und wie er die Welt zu einem besseren Ort machte”. Ein Beitrag von Thomas Winkler, der offensichtlich den nach der Wende geborenen Menschen auf die Sprünge helfen will:

“William Shatner ist längst kein Schauspieler mehr, ja nicht einmal nur Captain Kirk. William Shatner ist zum Vorsteher eines kulturellen Phänomens geworden, ja vielleicht sogar zum Hohepriester einer universellen Ersatzreligion.”

Frau Stauffer, wir erwarten Ihre Kommentare.

P.S. Der hier muss sein (via Crime in your coffee):

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“Star Trek 11″: Ein allerletztes Mal

Versprochen, das ist die allerletzte Episode unserer “Star Trek 11″-Serie. Aber dieses Stimmungsbild konnten wir euch unmöglich vorenthalten. Tina, Andreas und vor allem Martina kommen aus Star Trek 11 – und dafür dass zwei von ihnen Old-School-Hard-Core-Trekkies sind, kommt der Film ziemlich gut weg. Viel Spaß!

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Und als krönender Abschluss Leonie, die noch eine Rechnung mit den Drehbuchautoren offen hat:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Enterprise NCC1701

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Kirk/Spock – the first Slash Pairing oder
“I have been and always shall be your Friend”

Kirk/Spock auf einer Glückwunschkarte (Foto: Thomas Laufersweiler)

Kirk/Spock auf einer Glückwunschkarte

78 Folgen lang und in sechs Star Trek-Kinofilmen wird außer der Geschichte des Raumschiffes Enterprise und seiner legendären Crew noch eine weitere erzählt, ein Subtext, wie er eindringlicher und unter die Haut gehender, subtiler und zärtlicher kaum sein kann. Gewiß, an Bord herrscht ein Triumvirat – Kirk, Spock und McCoy -, aber das unanfechtbare Heldenpaar heißt Kirk und Spock, und ihre Beziehung steht im Zentrum der zwischenmenschlichen Interaktion auf der Enterprise.

Ihre starke filmische Präsenz und ihre Hingabe zueinander ließ schon in den 70er Jahren, als die Serie als Wiederholung zu ihrer globalen Einmaligkeit und ihrer noch heute unstrittigen Bedeutung fand, ein ganz neues Genre in Literatur und Film entstehen, den Slash (so benannt nach dem englischen Schrägstrich, der die Paarungen angibt, in unserem Fall also Kirk/Spock), der sich mittlerweile als mächtigstes Subgenre der Fanfiction installiert hat – Geschichten, ob schriftlich oder visuell, die die homosexuelle Anziehungskraft zwischen den wichtigsten Charakteren einer Serie oder eines Filmes zum Thema haben.

Entsprechend nennt nicht nur Sabine Horst in ihrem Aufsatz (siehe Literaturtipp) Kirk und Spock die “Mütter des Slash”. Auch die amerikanische Genderforscherin Elizabeth Woledge weist in ihrem Essay “Decoding Desire: From Kirk and Spock to K/S” darauf hin, daß bereits bei der ersten Wiederholung nach der Absetzung von “Star Trek” im amerikanischen Fernsehen,

“a few fan writers started speculating about the possibility of a sexual relationship between Kirk and Spock, adding a sexual element to the friendship between the men.”

Im Juni 1976 erschien das erste Kirk/Spock-Fanzine. Ein Autor von Kirk/Spock Slash-Stories und ein Fan der ersten Stunde beschreibt den enormen Pool an Subtext bei Star Trek, aus dem er seine Inspiration bezieht, wie folgt:

“K/S has it all: friendship, relationship drama that gets resolved, enormeous expressions of devotion through sacrifice, trust and commitment over a period of decades. It’s really hard to find another fictional couple that did all that, and did it as well.”

Die Star Trek-Fans, die den Slash erfanden, gingen völlig zu Recht davon aus, daß eine solche Serie, weiterlesen

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An Experience Outside the Box

Hendrik stöbert Jerome Bixby’s <The Man from Earth> auf.

Guckempfehlung für Gehirnbenutzer [ 8:17 ] Jetzt abspielen | Download

I.

Die Frage, die sich der durchschnittliche Betrachter der Frontseite der Hülle dieser DVD wohl stellen wird, lautet: Wer bitte ist Jerome Bixby, und was hat er mit den Serienmarkenzeichen Star Trek und Twilight Zone zu tun?

Antworttelegramm: Der 1923 geborene Kalifornier Jerome Bixby war Drehbuchautor sowohl für die Mysteryserie Twilight Zone als auch für diverse Episoden der originalen Star Trek-Serie (u.a. der berühmten Paralleluniversenfolge Mirror, Mirror), ebenso Drehbuchautor des SF-Filmklassikers Die Phantastische Reise. Das Script zu Man from Earth stellte Bixby kurz vor seinem Tod im Jahre 1998 noch selbst fertig.

Die Frage, die sich der Betrachter der Rückseite der Hülle dieser DVD wohl stellen wird, lautet: Wenn der Film bei seinem Erscheinen 2008 immerhin doch diverse gute Kritiken, Preise und Nominierungen eingeheimst hat, warum, zum Teufel, kenne ich das Ding nicht?

Antworttelegramm: Weil intelligente SF-Filme, die weder mit Laserstrahlen, noch mit Raumschiffen noch mit CGI-Monstern winken können, es eigentlich immer schon sehr schwer gehabt haben, überhaupt wahrgenommen zu werden. In diese Tradition fällt, gemeinsam z.B. mit Stalker, The Handmaid’s Tale oder K-Pax, nun auch The Man from Earth.

II.

Es ist ja nun mal so: Es gibt SF für’s Auge und SF für’s Hirn, weiterlesen

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Böse Würfel und weibliche Raumschiffe

Auch vor den Borgs machten Würfel schon Ärger, weiß Martina:
Bestimmt gibt es irgendwo im Trekkie-Universum eine Website, auf der man alle fremden Raumschiffe finden kann, die der Enterprise je begegnet sind. Da ich persönlich ja den angemalten Styroporbehältnissen an zuckenden Nylonschnüren der Original Series den Vorzug vor Computeranimationen und perfektem Technikoverkill gebe, ist mein Horizont in dieser Hinsicht ziemlich beschränkt.

Natürlich liebe auch ich den Borg-Würfel aus „First Contact“ – gar keine Frage. Aber böse, aggressive Würfel, Würfel mit Eroberungstendenzen und warnende Blockade-Würfel gab es natürlich in der Mutterschiff-Serie auch schon (Oh mein Gott – ein Würfel-Universum!), in der Folge „Pokerspiele / The Corbomite Maneuver“ zum Beispiel.

Dabei handelt es sich bei dem rotierenden Würfel mit roten, gelben und blauen Lichtern, die sich via „auf den Schirm!“ in den entsetzten / ängstlichen / angespannten Gesichtern der Crew effektvoll spiegeln, um eine von einem sehr viel größeren Raumschiff ausgesetzte Warnboje, die die Enterprise am Weiterfliegen hindern soll. Um freizukommen, muß der Würfel schließlich zerstört werden, was das Auftauchen des ungleich mächtigeren Raumschiffes Fesarius – wunderbar: eine riesige schimmernde facettierte Discokugel – zur Folge hat. Die Fesarius steht unter dem Kommando eines gewissen Balok, der der Enterprise noch zehn „Abschiedsminuten“ schenkt, bevor er sie zu zerstören gedenkt.

Trotz blanker Nerven entwickelt Kirk eine List, um mit dem überlegenen Gegner fertigzuwerden: In der Art eines Pokerspielers blufft er und behauptet, die Enterprise führe die Substanz „Corbomite“ mit sich, die im Falle eines Angriffs zu einer Kettenreaktion führen und nicht nur die Enterprise, sondern auch die Fesarius vernichten würde. weiterlesen

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