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Podcast

“Snuff” – Vom Adel im Angesicht des Todes: Sir Samuel Vimes

Das Leben, das Schreiben und der Tod – Hendrik über Terry Pratchett. Heute spricht er über den neuen Roman “Snuff”.

Hendrik über Snuff und Choosing to die [ 13:04 ] Jetzt abspielen | Download

SNUFF (2011)
Wer Terry Pratchett kennt, wird vermutlich auch Samuel kennen, Verzeihung: SIR Samuel, ehemals Commander Samuel Vimes, amtierender Chef der Stadtwache von Ankh-Morpork und durch Heirat mittlerweile einer der reichsten Männer der geruchsintensiven Scheibenweltmetropole. Wer Samuel Vimes nicht kennt, der stellt ihn sich am besten als von Clint Eastwood mit Mitte 50 verkörpert vor – ein beinharter Cop der alten Schule, der immer noch daran gewöhnt ist, Herrenhäuser durch den Kücheneingang zu betreten. Sam Vimes ist eine der beliebtesten Figuren jenes Halbdutzends Scheibenwelt-Romane, in denen die Stadtwache im Mittelpunkt steht, und die eine der gelungensten Verschmelzungen aus Fantasy und Krimi sind.

Sam Vimes macht mit seiner kleinen Familie Ferien auf dem Lande und hat von der einzigen Autorität, die er in solchen Dingen anerkennt (nein, nicht Lord Vetinari, sondern seine Frau Sibyl), absolute Ruhe und Erholung und Spaß mit seinem kleinen Sohn verordnet bekommen.

Aber – so Sams in der Regel zutreffende Philosophie – wo Menschen leben, lebt auch das Verbrechen, und während Young Sam eine kleinkindliche Leidenschaft für Hasenköddel und andere tierische Hinterlassenschaften entwickelt, stößt Sam Vimes sehr bald auf ganz anderen Unrat, und damit sind natürlich nicht die Goblins gemeint, die auf der Scheibenwelt zu den Unteren der Unteren gehören, sondern eher das, was gewisse Leute mit ihnen anstellen. Mehr sei hier dazu nicht verraten.

Da dieser Roman nur mit einem Nebenhandlungsstrang in Ankh-Morpork spielt, tauchen die bei den Stadtromanen Pratchetts erwarteten Figuren – Sergeant Colon, Corporal Nobbs etc. – praktisch nur am Rande auf; Snuff ist zum größten Teil ein Vimes-Soloroman. Zum Trost wird die ein und andere neue Figur eingeführt bzw. ausgebaut, insbesondere Vimes’ Kammerdiener und Teilzeitleibwächter Willikins kommt zu unerwarteten Ehren. Das macht den Roman nicht besser oder schlechter, aber anders; es mag höchstens den etwas enttäuschen, der speziell fasziniert ist vom Schauplatz Ankh-Morpork.

“Snuff” gefällt mir persönlich besser als alles, was jemals das Haus Rowling verlassen hat (ja, so was muss man sagen dürfen), aber es ist ganz klar nicht der beste der über dreißig Scheibenwelt-Romane. Woran liegt das? Vielleicht an der etwas fehlenden Eleganz und Leichtigkeit des Fabulierens und der etwas holprigen Storyentwicklung – oder kommt mir das nur so vor, weil man beim paarunddreißigsten Roman einer Reihe solche Serienschwächen irgendwie ein wenig erwartet? Weil ich die Vorgänger zu gut kenne und daher die gelegentlichen Selbstzitate erkenne? Weil ich bei der Lektüre bereits etwas darüber wusste, wie der Roman entstanden ist?

Keine Bange: Wie fast ziemlich jede andere Veröffentlichung Terry Pratchetts kann man den Roman unbesehen kaufen in der sicheren Gewissheit, ein oder zwei sehr angenehm auf hohem Niveau verkicherte Abende zu verbringen. „Snuff“ ist vor allem ein guter Roman, weil sein Held ein gut entwickelter Charakter ist – und zwar keiner von der langweiligen Sorte, dem Böses nie in den Sinn kommt, sondern einer von der Art, der täglich mit der Dunkelheit in sich ringt und nie sicher ist, ob diese nicht doch eines Tages siegt. Und der Roman ist gut, weil Pratchett so lebendig aus der Sicht seiner Figuren beschreibt, z.B. Vimes’ erste Auseinandersetzung mit dem Landleben:

„The place was officially called Crundells, although it was always referred to as Ramkin Hall. Apparently it had a mile of trout stream and, Vimes seemed to recall from the deeds, a pub. Vimes knew how you could own a pub but he wondered how you could own a trout stream because, if that was your bit, it had already gurgled off downstream while you were watching it, yes? That meant somebody else was now fishing in your water, the bastard! And the bit in front of you had recently belonged to the bloke upstream; that bloated plutocrat of a fat neighbour now probably considered you some kind of poacher, that other bastard! And the fish swam everywhere, didn’t they? How did you know which ones were yours? Perhaps they were branded – that sounded very countryside to Vimes. To be in the countryside you had to be permanently on the defensive; quite the opposite of the city.” “ [p. 16]

Zugleich ist „Snuff“ mit ziemlicher Sicherheit der am härtesten erkämpfte Roman des Briten, und das führt mich zur zweiten, definitiv ziemlich anderen neueren Veröffentlichung Pratchetts namens “Choosing to die”. Aber dazu morgen mehr.

„Snuff“ ist bislang erst im englischsprachigen Original erschienen, und ich wage wieder nicht daran zu denken, was die deutsche Übersetzung daraus machen mag (beginnend beim Titel).

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“Ein riskanter Plan”: Sam ist schwindelfrei

Im Podcast reden Tom und Tom über Höhenangst, spannende Twists und ein leicht schwächelndes Ende. Und sie verweisen auf DEN Maßstab in Sachen intelligenter Thriller: “Inside Job”.

Die Üblichen Verdächtigen haben Höhenangst [ 3:48 ] Jetzt abspielen | Download

Im Podcast reden die beiden übrigens nicht über die New Yorker, die den Mann auf dem Sims anfeuern zu springen, auch nicht über die indiskutable Jean-Claude-van-Damme-Gedenkfrisur, die Sam Worthington da spazieren trägt – eine richtige Vorbestraftenschmalztolle. Sie reden auch nicht darüber, dass Ed Harris schmal und gealtert aussieht – aber immer noch besitzt er eine Hammerpräsenz vor der Kamera. Und er hat den besten Satz des Films:

“In this city we don’t go to work – we go to war!”

Ein riskanter Plan (Man on a Ledge)
USA 2012, 102 Min., Regie: Asger Leth

Andere Meinungen

Michel Opdenplatz (Das Manifest) findet, es “entwickelt sich auch das vermeintliche Einzelschicksal eines Selbstmörders in (ok, einmal schreib ich das jetzt noch) EIN RISKANTER PLAN zu einem Netzwerk aus Subplots, die den Zuschauer interessieren und aufs Beste unterhalten. Wenn Regie-Newcomer Asger Leth mehr von derselben Sorte liefern könnte, wäre das sehr zu begrüßen! Ich werde dann wieder im Kino sitzen …” Und Sabine Metzger findet: “Asger Leth hat, was ein “Mann auf dem Sims” (so die Übersetzung des Originaltitels) braucht: Ein gutes Gefühl für Balance.”

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LIFE: “Das Opfer war so ästhetisch arrangiert, daß es aussah wie ein Gemälde …”

Die Serienflittchen sind wieder zu Gast bei SchönerDenken und schauen sich “Life” an.

Den Serienflittchen geht es um die Wurst Jetzt abspielen | Download

NEUNTE EPISODE: SERIOUS CONTROL ISSUES – DIE GERAUBTE STIMME

Ihre Ermittlungen in einem Mordfall führen Reese und Crews zu einem psychotisch wirkenden Jungen, der Katzen züchtet – dieses Hobby erweist sich als weit weniger harmlos als es sich anhört.
Zitat aus der Serie:

“Umfangreiches Wissen führt zu aufrichtigen Gedanken.”

In der nächsten Folge schauen sich die Serienflittchen die zehnte Episode “Dig a hole – Vergraben” an. Bleiben Sie also an den Empfangsgeräten und schalten Sie am nächsten Dienstag wieder ein.

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“Die Herrlichkeit des Lebens”: Kafkas letzte Liebe

Prof. Pu empfiehlt: “Die Herrlichkeit des Lebens” von Michael Kumpfmüller

Prof. Pu liest ein traurig-schönes Buch [ 4:15 ] Jetzt abspielen | Download

Wenn ich für diesen Roman über die letzte Liebe von Franz Kafka ein Bild finden müßte, würde ich ein geöffnetes Fenster an einem Sommertag nehmen, vor dem sich eine ganz dünne Gardine sanft im Wind bauscht. So leicht und zart ist dieses Buch. Oder wie das letzte Passfoto von Kafka, auf dem er so jung, zerbrechlich und durchlässig aussieht.
Während eines Aufenthalts in Müritz im Sommer 1923 lernt Kafka die fünfundzwanzigjährige Köchin Dora Diamant kennen.

Sie hält ihn für Mitte dreißig, was bedeutet, dass er etwa zehn Jahre älter sein müsste als sie. Er ist nicht gesund, hat er gesagt, die Spitzen seiner Lungen haben sich erkältet, deshalb das Meer und das Hotel im Wald; nur weil er seit Jahren nicht gesund ist, hat sie ihn getroffen.
(…)
Bis gestern hat er noch Fräulein zu ihr gesagt, das mochte sie, aber jetzt nennt er sie bloß noch Dora, denn Dora kommt von Geschenk, er müsste es sich nur nehmen, sie wartet darauf.

Auf langen Spaziergängen verlieben sie sich ineinander und bis auf wenige getrennt verbrachte Wochen bleiben sie zusammen, bis er im Juni 1924 stirbt. Mit ihrer Hilfe gelingt es ihm, endlich in dem von ihm immer ersehnten Berlin zu leben, wenn auch unter schwierigsten Umständen. Schwindelerregende Preissteigerungen durch die rasende Inflation bringen sie in Bedrängnis. Mißtrauischen Vermieterinnen ist das unverheiratete  Paar ein Dorn im moralischen Auge. Nicht zu vergessen seine Eltern in Prag, denen er sie lange verheimlicht. Dies alles und dazu sein schlechter Gesundheitszustand durch die immer schneller voranschreitende Tuberkulose können die bisweilen vollkommen selbstlose Liebe von Dora nicht schmälern. Franz kann endlich Nähe zulassen, ist sogar in der Lage, in ihrer Anwesenheit zu schreiben, auch tief zu schlafen, für ihn ein ganz neues Lebensgefühl. Es scheint, als hätten sie sich zu keinem besseren Zeitpunkt treffen können, als sei dies kein Zufall gewesen, damit er, der zeitlebens kaum glücklich war, in seinem letzten Lebensjahr noch einmal ein solches Glück erleben durfte.

Sie sitzen am Strand und erzählen sich Geschichten vom Warten. Auch der Doktor hat sein halbes Leben gewartet, zumindest ist das im Nachhinein sein Gefühl, man wartet und glaubt nicht daran, dass noch jemand kommt, und auf einmal ist genau das geschehen.

Dora hätte er heiraten wollen, doch ihr strenggläubiger Vater verweigert diesen letzten Wunsch und sie, die Ehrbare, wagt es nicht, sich dagegen zu stellen. So stirbt Franz in ihren Armen.

Kumpfmüller ist mit diesem biographischen Roman ein gefühlvolles Glanzstück gelungen. Immer wieder die Perspektive wechselnd, erzählt er aus der Sicht der beiden, schildert ihre Gedanken und Beobachtungen auf eine so wunderbare Art, als ob sie lebendig vor einem stünden. Als ob einem jemand Nahestehendes eine wahre Kennenlern- und Liebesgeschichte erzählt. Nicht einmal kam mir in den Sinn zu fragen,wie bei vielen anderen biographischen Romanen: Woher will er wissen, daß es so war? Kumpfmüller schreibt unaufdringlich, einfühlsam und behutsam. Eben so, wie die beiden miteinander umgegangen sein müssten. Obwohl man spürt, dass er sich mit Kafka genaustens auskennt, geht er damit aber nicht auf den Markt. Sehr sehr viele Stellen hatte ich für Zitate markiert, am liebsten würde ich dieses traurig-schöne Buch ganz vorlesen … es ist in drei Teile eingeteilt:

Kommen. Bleiben. Gehen.

Im Grunde ist damit alles gesagt. Mir bleibt nur hinzuzufügen:
Kaufen. Lesen. Lieben.

Michael Kumpfmüller
Die Herrlichkeit des Lebens
Kiepenheuer & Witsch € 18,99
978-3-462-04326-6

P.S. Im Deutschlandradio ein interessantes Interview mit Michael Kumpfmüller.

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TV-TIPP: “District 9″ – Kino wie Katzenfutter

Fernsehtipp Morgen, Sonntag  5. Februar 2012 | 22.35 Uhr | ProSieben
Die üblichen Verdächtigen über “District 9″. Sie sind zwar begeistert – aber auch nicht unkritisch:

Realistischer SF-Actioner [ 5:54 ] Jetzt abspielen | Download

Wir alle warten auf große SF-Filmmeilensteine wie “Alien” oder “Blade Runner”. Neil Bomkamps “District 9″ sah nach den Trailern aus, als hätte er das Zeug dazu. Optisch hat er alle Versprechen gehalten – das realistischste Produktionsdesign, die glaubwürdigsten Animatronics und CGIs, die ich jemals gesehen habe. Und er wartet mit einer ambitionierten Geschichte auf:

Außerirdische sind mit ihrem Raumschiff über Johannesburg gestrandet. Unterernährt und antriebslos werden sie in einem Ghetto untergebracht, eingesperrt. Nach zwanzig Jahren sollen sie aus dem District 9 evakuiert und in ein neues Lager umgesiedelt werden. Aber bei der Evakuierung gerät einiges außer Kontrolle …

© 2009 Sony Pictures Releasing GmbH

Blomkamp erzählt seine Geschichte mit Elementen des Dokumentarfilms vor einem sozialkritischen Hintergrund – die politischen Töne um Apartheid, Ausgrenzung, Angst hätten durchaus noch schärfer ausfallen dürfen. Seine Figuren bleiben leider ohne Tiefe und ihr Schicksal kann uns deshalb nie wirklich intensiv berühren. Das ist vielleicht die entscheidende Schwäche des Films.

Auf der Haben-Seite stehen neben der tricktechnischen Perfektion und der wunderbaren Kameraführung vor allem die Liebe zu den unzähligen Details: z.B. die UN-weißen Fahrzeuge des privaten Militärs inklusive weißgestrichener Gewehre.

Dass Jackson und Blomkamp ihren Rundgang durch die SF-Filmgeschichte hinter sich haben, zeigt sich an einer Fülle von Zitaten – das reicht von “Starship Troopers”, “Independence Day”, “Aliens” über “Minority Report” bis zur “Fliege”. Dabei sind die meisten Anspielungen angenehm beiläufig. Blomkamp hat es schon im ersten großen Film nicht nötig, einen auf dicke Hose zu machen.

Pluspunkt auch, dass der Film sehr viele Fragen offen lässt – das ist allemal besser als dämliche Antworten zu geben und unglaubwürdige Auflösungen zu konstruieren. Ich freue mich schon auf die DVD und hoffentlich bergeweise Bonusmaterial. Denn auch wenn er die Kurve zum Meisterwerk nicht bekommen hat, ist er doch gute Unterhaltung mit atemberaubender Optik. Und man muss ihn nicht mit aktuellem Hochglanz-Abfall wie “Transformers 2″ vergleichen, um ihn hoch einzuschätzen. Fazit: sehr sehenswert.

Links

Björn Becher erklärt in seiner sehr informativen Kritik:

“Newcomer Neill Blomkamp gelingt das Kunststück, einen erstklassigen Sci-Fi-Actioner abzuliefern, der als Unterhaltungsfilm genauso funktioniert wie als klares politisches Plädoyer.”

Flo sieht Stärken und Schwächen, urteilt dann aber milde:

“Insofern ist Blomkamp vielleicht nicht unbedingt ein Meisterwerk gelungen, aber den überzeugendsten Actionfilm des Sommers kann man sicherlich ohne größere Probleme in dem Science-Fiction-Actioner ausmachen.”

Thomas Groh weist auf die Schwächen des Films und hat einen Vorschlag, dem wir uns alle nur anschließen können:

“Eine sorgfältige Adaption durch das US-Fernsehen, das den öden Actionballast als solchen über Bord wirft und den kaum ausgeschöpften Stoff vielleicht sogar im Stil von “The Wire” als Möglichkeit zu einer soziologischen SF-Studie zu nutzen versteht, deren Welt eben nicht unter Getöse wieder auseinander fällt, eine solche Serie also wäre zweifellos atemberaubend gut.”

Marcus findet:

“Ganz nebenbei widerlegt Blomkamps intelligenter SciFi-Thriller alle Skeptiker, die glaubten, Actionfilme müssten zwangsläufig hohl und reaktionär sein.”

Und Asokan merkt an:

“Aber, und das ist ein Einwand, der den Fanboys nicht gefallen wird: der durchweg temporeiche, aber seltsam einfallsarme District 9 weiß nicht viel mit der konzeptionell interessanten, visuell atemberaubenden Welt anzufangen, in die er den Zuschauer durchaus gekonnt transportiert.”

Auf die Kritik von Christian Hellwig warten wir noch Christian erklärt Hintergründe zum Film, eine Übersicht gibt es wie immer bei film-zeit und moviepilot.

Der Beitrag erschien zuerst am 14. September 2009.

2 Kommentare




LIFE: “Man bekommt für alles eine Quittung

Die Serienflittchen sind wieder zu Gast bei SchönerDenken und schauen sich “Life” an.

Die Serienflittchen wollen wissen, wie es ausgeht. [ 1:56 ] Jetzt abspielen | Download

ACHTE EPISODE: DER HALBIERTE MANN – FARTHINGALE

Der Fund einer in der Mitte durchtrennten Männerleiche gibt Reese und Crews Rätsel auf. Bei den Ermittlungen kommt heraus, daß der Ermordete zwei gleichberechtigte Leben geführt hat …
Zitat aus der Serie:

„Lügen denn nicht alle Männer ihre Frauen an?“

In der nächsten Folge schauen sich die Serienflittchen die neunte Episode “Serious control issues – Die geraubte Stimme” an. Bleiben Sie also an den Empfangsgeräten und schalten Sie am nächsten Dienstag wieder ein.

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“Verblendung”: “Darf ich ihn töten?”

Die Üblichen Verdächtigen sind sich nicht einig über "Verblendung" [ 8:37 ] Jetzt abspielen | Download

Ist der Film spannend? Nimmt er seine Zuschauer gefangen? Ist Daniel Craig der Richtige für die Rolle? Die Üblichen Verdächtigen sind sich nicht einig. Auf jeden Fall braucht David Finchers Version von “Verblendung” geschätzt eine Dreiviertelstunde, bis er bei sich und den (meisten) Zuschauern angekommen ist. Einem dramaturgischen Korsett unterwirft sich Fincher nicht und das hat auch seine Nachteile: Statt in anderthalb Stunden den Bogen kriegen zu müssen, kann sich diese Verfilmung Zeit für Details nehmen – und manchmal auch verzetteln. Ein düsterer, schwieriger, auf jeden Fall sehr sehenswerter Film – und definitiv eher für Hartgesottene, denn einige Gewaltszenen snd schwer zu ertragen. Thomas, der die europäische Verfilmung noch nicht kennt, freut sich jetzt auf den Vergleich.

Verblendung (The Girl with the Dragon Tattoo)
USA 2011, 158 Min., Regie: David Fincher

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LIFE: “Ich bin 30 Jahre alt, wohne bei meiner Mutter und habe ein Captain-Kirk-Kostüm.”

Die Serienflittchen sind wieder zu Gast bei SchönerDenken und schauen sich “Life” an.

Die Serienflittchen mögen Philosophie [ 1:05 ] Jetzt abspielen | Download

SIEBTE EPISODE:  A CIVIL WAR – FALSCHE FÄHRTE

„Eine recht vertrackte Geschichte, extrem schön gefilmt.“

finden die Serienflittchen. Bei einem Überfall in einem Tankstellen-Supermarkt werden zwei persischstämmige Teenager erschossen. Reese und Crews folgen einer rassistisch motivierten Spur, bis sie merken, daß sie in die Irre geführt werden …
Aus Special-Serienflittchen-Interest-Gründen heraus heute ausnahmsweise zwei Zitate aus der Serie:

„Etwas. Gar nichts. Irgendwas. Schmetterling. Wind.“

Und:

„Ich bin 30 Jahre alt, wohne bei meiner Mutter und habe ein Captain-Kirk-Kostüm.“

In der nächsten Folge schauen sich die Serienflittchen die achte Episode “Farthingale – Der halbierte Mann” an. Bleiben Sie also an den Empfangsgeräten und schalten Sie am nächsten Dienstag wieder ein.

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