Die menschliche Gier
Ein Kommentar von Christopher über Verträge und Verantwortung
In diesen Tagen macht uns eine Meldung besonders nachdenklich. Doch bevor wir uns in das Reich der menschlichen Gier begeben, lassen Sie uns über Shakespeare reden. Shakespeare ist in diesen dramatischen Tagen, in denen die Großen wanken und die Kleinen leiden überaus aktuell geworden. Für den einen eher Komödie, für den anderen Tragödie – unsere Zeiten lassen nur wenige unberührt.
Shakespeare hatte, obwohl schon einige Jahrhunderte tot, für solche Momente menschlicher Irrungen und Wirrungen ein feines Gespür. Seine Protagonisten leiden nicht selten an Selbstüberschätzung, erliegen dem Wahn angenommener Allmacht oder glauben schlicht im Recht zu sein, wo das Gegenteil der Fall ist. In Zeiten des Börsencrash und der Kreditklemme drängt sich da zum Beispiel ein Vergleich mit dem Kaufmann von Venedig auf. weiterlesen






