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Juli

21. Juli 1969: Fly me to the moon …

Erinnern Sie sich noch an diese kleinen hüpfenden Männchen mit ihren lustigen Anzügen? Schwerkraft war damals wirklich noch ein Fremdwort und der Mond nur was für die verrückten Amerikaner. Als am 21. Juli 1969 eine krächzende Stimme erklärte „the eagle has landed“, um kurz danach mit einem kleinen Schritt einen großen für uns alle zu tun, lebten und dachten wir noch schwarz-weiß. Und doch lernten wir an diesem an diesem Tag, dass es scheinbar leichter war, das mare crisium zu erforschen als Tante Olga in Karl-Marx-Stadt zu besuchen.

Der Tag an dem wir den ersten Schritt vor die eigene kosmische Haustür machten, fand für die meisten von uns in der Nacht statt. Amstrongs Fußabdruck im extraterrestrischen Sandkasten nahmen wir wahr, verstanden haben wir es nicht. Das plastikumhüllte Sternenbanner und das Dunkel des Weltraumes – faszinierend.

Die Mondlung noch einmal erleben bei “We choose the moon” / Das sagten die Deutschen 1969 über die Mondlandung. / Special und Programmtipps bei arte.tv weiterlesen

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20. Juli 1944: Helmuth James von Moltke
Unerfüllter Widerstand

Christopher über Helmuth James von Moltkes Briefwechsel und sein Bekenntnis zu einem christlichen Deutschland

Für die „Zeit” waren sie das „ewige Paar”. Helmuth James von Moltke und seine Frau Freya führten, gemessen an dem was möglich gewesen wäre, eine kurze Ehe. Allen Schicksalsschlägen zum Trotz überdauerte ihre Beziehung den Tod. Auch nach der Hinrichtung Helmuth James von Moltkes am 11. Januar 1945 blieb Freya mit dem Leben ihres Mannes verbunden.

Moltke und seine Frau schrieben einander Briefe. Räumlich häufig getrennt, tauschten sie regelmäßig Erfahrungen, Beobachtungen und Erlebnisse aus. Immer wieder waren die Vorgänge in Berlin und Kreisau, waren die Kinder und die Landwirtschaft Gegenstand ihrer Gespräche. Gleichwohl überschritten die beiden „Ehewirte” in ihren Briefen die Grenzen der praktischen Kommunikation. Neben Alltäglichem prägte die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus das schriftliche Leben der beiden. Damit wurden ihre Briefe zugleich auch Dokumente des Widerstandes und der Selbstbehauptung. Freya von Moltkes Nachlass-Arbeit diente daher immer beidem: Dem Vergessen ihres Mannes entgegen zu wirken und ihre gemeinsame Geschichte zu bewahren.

Moltkes Weg in die Opposition

Mit dem Anspruch des Nationalsozialismus den „ganzen Menschen” besitzen zu wollen, wurden Grenzen überschritten, setzte die Vergewaltigung des Individuums ein. Helmuth James von Moltkes „Briefe an Freya” liefern dafür einen Beleg. Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges verschärfte die Situation und ließ aus Bedrängten Bedrohte werden. Moltkes Ablehnung des NS-Regimes und des von Hitler ausgelösten Krieges veranlasste ihn seit 1939 nach Gleichgesinnten Ausschau zu halten. Sein Weg in die Opposition vollzog sich jedoch schrittweise und blieb nicht frei von Widersprüchen.

Zwischen 1940 und 1943 sammelte Moltke in Kreisau Vertraute um sich und plante für die Zeit nach Hitler. Die Verhaftung Moltkes, seine Inhaftierung im Konzentrationslager Ravensbrück setzten dieser Entwicklung ein jähes Ende. Moltkes Aufenthalt „Im Land der Gottlosen” lässt ihn den KZ-Alltag aus der privilegierten Position eines Schutzhäftlings erleben. Seit 1944 prägen Ungewissheit und Todesahnungen die Briefwechsel und Tagebuchaufzeichnungen. weiterlesen

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Sternzeit 29|07|1958: NASA

Eigentlich war es nur eine Unterschrift. In Wahrheit war es die Geburtsstunde der NASA. Präsident Eisenhowers Unterschrift unter den “National Aeronautics and Space Act” war die Antwort auf den Sputnik-Erfolg der Russen. Über 8000 NASA-Mitarbeiter hatten nun den Auftrag einen Menschen ins Weltall zu befördern. Auf den Tag genau zwei Jahre später, legte Präsident Kennedy bereits die Messlatte höher. Das Ziel war nun der Mond, die Herausforderung ultimativ. Auch wenn es noch beinahe ein Jahrzehnt dauern sollte, die Bühne war bereitet, das Orchester bestellt – nun galt es nur noch tanzen zu lernen. Mehr bei der Deutschen Welle:

Deutsche Welle zum Start des Apollo Programms [ 0:01 ] Jetzt abspielen | Download

[Sternzeit]

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Sternzeit 27|07|1938: Crean

Verglichen mit den Gefahren, denen er zu Lebzeiten ausgesetzt war, erscheint sein Tod banal. Als Hundeführer auf den Antarktis-Expeditionen von Scott und Shackleton hatte Thomas Crean die Unwirtlichkeit der Polarregion kennengelernt. Nur knapp überlebte er 1912 Scott’s Terra Nova Expedition. Crean war 35 Meilen durch die Antarktis marschiert, um Hilfe zu holen. Eine Leistung für die er mit der Albert Medaille ausgezeichnet wurde. Fern der Antarktis verstarb Crean am 27. Juli 1938 mit 61 Jahren. Todesursache war eine verschleppte Blinddarmentzündung. Sein Pub im irischen Annascaul dient heute als Gedenkstätte. Weitere Informationen zu Crean unter “Cool Antarctica”

[Sternzeit]

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Sternzeit 25|07|08: Retortenbaby

Nein, nicht nur Angelina Jolie und Brad Pitt sollen es getan haben. Andere haben sich bereits dazu bekannt. Fachleute reden von In-vitro-Fertilisation, gemeint ist die Zeugung außerhalb des Mutterleibs. Heute gängige Praxis, war die erste künstliche Befruchtung für die Wissenschaft eine Sensation.

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BR2 radiowissen: Retortenbaby [ 0:01 ] Jetzt abspielen | Download

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Sternzeit 24|07|1938: Friedenstag

Die Zeichen standen auf Krieg. In Österreich probte man den Anschluss und im Reich herrschte Friedhofsruhe. Die Uraufführung der Strauss-Oper “Friedenstag” umgab ein unheilvolles Wetterleuchten. Mehr bei br-online:

BR4 zur Uraufführung "Friedenstag" [ 0:01 ] Jetzt abspielen | Download

[Sternzeit]

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Sternzeit 23|07|1997: Oderflut

Land unter an der Oder. Nach tagelangen Regenfällen tritt der deutsch-polnische Grenzfluß über die Ufer. Ähnlich wie in den Nachbarländern Polen und Tschechien, stehen nun auch weite Landstriche Brandenburgs unter Wasser.

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SWR Zeitwort: Die Oderflut [ 0:01 ] Jetzt abspielen | Download

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Sternzeit 21|07|1948: Cat Stevens

Bekannt geworden ist er mit Liedern wie “Morning has broken” oder “Father & Son”. Yussuf Islam alias Cat Stevens alias Steven Demetre Georgiou war ein Mann der leisen Töne – bis er für beinahe zwanzig Jahre schwieg.

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