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	<title>SchönerDenken &#187; English</title>
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	<itunes:author>Thomas Laufersweiler</itunes:author>
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		<title>Wanderung unter dem Fleischmond</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 12:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gedichte, die du siehst, bevor du stirbst &#8211; Hendrik traut sich trotzdem „Poems you see before you die“ &#8230; nein, das ist nicht die lyrische Version des guten alten Monty Python-Sketches vom &#8216;Tödlichen Witz&#8217;, sondern es ist schlicht das Motto, unter das der Frankfurter Bildkünstler Ray Rubeque und der Autor George Koehler ihre gemeinsame Bild/Textkunst [...]]]></description>
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		<itunes:subtitle>Gedichte, die du siehst, bevor du stirbst &#8211; Hendrik traut sich trotzdem
Gedichte, die du siehst, bevor du stirbst? Scheint mir die beste Zeit zu sein, Gedichte anzuschauen
„Poems you see before you die“
&#8230; nein, das ist nicht die lyrische[...]</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Gedichte, die du siehst, bevor du stirbst &#8211; Hendrik traut sich trotzdem
Gedichte, die du siehst, bevor du stirbst? Scheint mir die beste Zeit zu sein, Gedichte anzuschauen
„Poems you see before you die“
&#8230; nein, das ist nicht die lyrische Version des guten alten Monty Python-Sketches vom &#8216;Tödlichen Witz&#8217;, sondern es ist schlicht das Motto, unter das der Frankfurter Bildkünstler Ray Rubeque und der Autor George Koehler ihre gemeinsame Bild/Textkunst gestellt haben, die in einigen handlichen kleinen Bändchen (fünf sind geplant, der dritte gerade frisch erschienen) in der „Handschmeichler edition“ vorliegen.
Warum sich die Beiden nicht nur als The Glutton Group, sondern u.a. auch als „a two-man army of Verbindlichkeit“ bezeichnen, ist mir schleierhaft. Aber meine dadurch genährte Befürchtung, die von klassischen Haiku- und Senryu-Poesiekurzformen inspirierten Texte Koehlers würden sich jetzt in Dinglisch abspielen, bewahrheitet sich zum Glück nicht.
Die bisher erschienenen Bändchen schmeicheln tatsächlich der Hand, und ich merke schon beim ersten Durchblättern, warum es „poems you SEE before you die“ heißt und nicht „poems you READ before you die“. Denn die Texte Koehlers sind kurz genug, um mit einem Blick erfasst, mit einem zweiten Blick um das jedem Text beigefügte Bild ergänzt zu werden und so Text und Bild zugleich zu sein, und das ist ja nun so ziemlich das Multimedialste, was ein in Schwarzweiss gedrucktes Bändchen auf die Schnelle zu leisten vermag.
Die Texte sind in englischer Sprache, die dazugehörigen Illustrationen ebenso wie  Haikus auf die wesentlichen Pinselstriche reduziert: konkretisierend vergröbert, wenn man so will. Was formal einen Haiku der traditionellen Sorte ausmacht – siebzehn Silben, ein Naturbezug, ein lyrisches Ich –, kann man meistens hier wiederfinden, wie z.B. in dem Gedicht
NIGHTSTALKER
A cold meat moon and
Thousands of stars, lighting my
Path with midnight thoughts.
Aus Poems You See Before You Die Band 2
Nächtliche Melancholie ist wohl eines der ältestehrwürdigen Themen für die Form des Haiku. Schon die frühen Beat-Poeten haben solche formalen und atmosphärischen Konventionen dann gerne aufgenommen und damit gespielt – sie mit bewusst gesetzten Modernismen, Brüchen, Provokationen angereichert, manchmal damit gesprengt, manchmal zu neuem Leben erweckt. Die Bildgedichte/ Gedichtbilder der Glutton Group stehen ganz klar auch in dieser (längst selbst zur Konvention gewordenen) Tradition der Brechung von Tradition. Aber sie hinterlassen angenehmerweise insgesamt nicht das Gefühl, hier werde eine längst verpasste literarische Anarchie mangels eigener Ideen aus dem Wachkoma gerüttelt. Dazu sind die „poems you see before you die“ insgesamt nicht effektheischend genug. Ein bisschen spaßbesoffen zuweilen schon, aber dabei auch sehr entspannt und nicht anbiedernd: man will sich erstmal selbst eine Freude bereiten, und wenn dann andere den Spaß teilen möchten, sind sie herzlich eingeladen. Damit entfalten die poems ein Charisma, das von den spielverliebten, sinnlichen Gedichten Adrian Mitchells nicht weit entfernt ist (ich erinnere z.B. an Ten Ways To Avoid Lending Your Wheelbarrow To Anybody), oder vielleicht auch das vor Jahrzehnten schon in die Literatur hineingelebte genüsslich-skurrile Daseinsgefühl eines Richard Brautigan runderneuert und quietschvergnügt in unserer Gegenwart abliefert.
Entsprechend legt sich die Glutton Group auch thematisch offenbar nicht gern fest, streift von Politik über die Philosophie zur allgemeinen Lebenskunst und wieder zurück, ist mal witzig, mal ernst, mal auf jene ungewisse Art philosophisch, bei der man dann erstmal nicht weiß, ob einem da profunde Weisheit oder rhetorische Spiegelfechterei begegnet:
WAGGING IN MY VEINS
Memory is an
Obsessive surgeon cutting
Through old scar tissue&#8230;
&#34; ... a new film to feed your neurons .. &#34;
Diesen Effekt teilen sie sich für mich gelegentlich noch mit so einigen, von Erich Fried bis Laurie Anders[...]</itunes:summary>
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		<itunes:author>Thomas Laufersweiler</itunes:author>
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		<title>Lincolns “Inaugural Address”</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 20:03:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An essay by Christopher Henkel, translated by Gregor Deissler The USA brought to the scratch: President Lincoln’s speech at his accession to office President Lincoln is an icon for the national unity of the USA. His inaugural speech on 4 March, however, represents a turning point to the identity of the United States. Lincoln’s Inauguration [...]]]></description>
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		<title>&#8220;The Bin Ladens&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 23:01:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Christopher on “The Bin Ladens” by Steve Coll, translated by Nicola Clayton-Stead Names are meaningless. Burning office blocks, cries of horrified people –since September 11th the name Bin Laden has represented terror and death. Osama Bin Laden’s attack on the World Trade Center did not only destroy a symbol but also a network of relations, [...]]]></description>
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		<title>Rule Britannia (english)</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 22:01:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Christopher on: Peter Wende “The British Empire”, translated by Nicola Clayton-Stead Judgement of the British Empire changes. Criticism and agreement, ascertainment and doubt balance each other out. A dispute with tradition. Even at the time of the Empire, frustration alternated with admiration for heroes. Although only few years apart, there lay worlds between Oscar Wildes’ [...]]]></description>
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