• SchönerDenken
  • Kino
  • Japan
  • Die Üblichen Verdächtigen
  • gAAAbe
  • Prof. Pu
  • SF ... revisited

Blogparade

Der Maulwurf in der digitalen Welt

Die Flut an Notizbüchern, die es heutzutage überall, am Bahnhofskiosk, im Was-die-Welt-nicht-braucht-Laden oder traditionell in der Papeterie zu kaufen gibt, hat uns vor die Frage gestellt, wer und vor allem was wer da wie in die Moleskines et al. hineinschreibt. Ein klasse Thema für eine Blogparade, haben wir uns gedacht und unsere Leser gebeten, uns zu erzählen, was Ihnen ihr Notizbuch bedeutet, wofür sie es verwenden und was mit ihm passiert, wenn es voll ist.

Die Antworten waren so individuell wie aufschlussreich über die Persönlichkeit der Autoren. Stark verspätet – zugegeben – aber immerhin, hier ist unsere Übersicht der Blogparadenbeiräge:

Der „Moleskine-Mann“ etwa gibt sich nicht mit der Norm zufrieden. Ein Notizbuch ist kein Notizbuch – denkt Molosovsky und füllt stattdessen parallel unzählige von ihnen. Die Ordnung kann dabei schon einmal flöten gehen:

“Früher habe ich ein Tagebuch brav fast täglich mit einem Eintrag versehen. Nun sind die verschiedenen Gedankenstützen für Rezis und längere Artikel wild kreuz und quer in zig angefangenen Moleskins verstreut. Waren Listen und Kapitelübersichten einst ein selteneres Gewürz, dominieren sie nun die Seiten meiner diversen Moleskins.”

Eins für die Rezensionsnotizen für zu Hause, eins für unterwegs. Ein anderes enthält Personenübersichten zu seinen Pynchon-Lektüren. Eins ist für Übersetzungen, das nächste für …. Und so weiter und so fort. Ein ums andere Mal hat Molosovsky sich in seinen Schriften wohl schon verirrt, die retrospektive Suche nach einem kontinuierlichen Gedankengang gleicht mitunter einer Schnitzeljagd.
Hier kann man den ganzen Beitrag nachlesen.

Doch auch den bedächtigen und ruhigen Götz machen seine eigenen Aufschriebe im Rückblick ab und an ratlos. Und das, obwohl die Schrift klar, die Zeilen gerade und nur wenige Korrekturen zu sehen sind:

“Von vielen Notizen weiß ich nach Jahren nicht mehr, was ihre Niederschrift ausgelöst hat. So ist es auch hier bei diesem spontan entworfenen, wohl parodistisch gedachten Anfang zu einer Kurzgeschichte, die auch nicht viel länger ist als der zu sehende Ausschnitt und damit endet, dass der Protagonist sich mit einem Regenschirm gegen mögliche Klapperschlangen bewaffnet und in Richtung einer Farm wandert.”

Hör auf uns, Götz! Weiterschreiben, vollenden!!
Hier kann man den ganzen Beitrag nachlesen.

Bei Martina würde vielleicht nicht sie selbst aber ganz bestimmt jeder Andere, so er denn den unentschuldbaren Fehler beginge, in einem fremden Tagebuch zu blättern, recht verwirrt zurück bleiben. Denn Martinas Notizbücher gleichen dem kreativen Chaos, ach was, sind kreatives Chaos. weiterlesen

Ein Kommentar




Lieblingsfilme …

Teo-Net hatte zur Blogparade “Lieblingsfilme” aufgerufen und jetzt kann man sich hier den Abschlussartikel anschauen. Unsere Beiträge dazu waren: Sodbrennen, Brother where art thou, Jaws und Amelie.

Schreiben Sie einen Kommentar




Eine gute Fee für Großstädte und einsame Inseln

Carinas Nachreichung für die eigentlich bereits abgelaufene Teo-Net-Blogparade “Mein Lieblingsfilm”.

Die Frage nach dem Lieblingsfilm ist schwer zu beantworten. Natürlich gibt es viele Filme, die mir – je nach Lebensphase und Stimmung – etwas bedeutet haben. Um die Auswahl einzugrenzen, bin ich die Frage mal so angegangen: Welchen Film würde ich mit auf eine einsame Insel nehmen, wenn ich nur einen einzigen auswählen dürfte? Ich meine: Welcher Film erzeugt in mir eine Stimmung, die mir (notfalls) ein Leben lang etwas geben kann? Meine Entscheidung war prompt getroffen: Die fabelhafte Welt der Amelié (2001, Regie: Jean-Pierre Jeunet).

Fantasie als “Allheilmittel”

Die Welt, in der Amelié lebt, ist allerdings alles andere als märchenhaft. In ihr wimmelt es von Absurditäten des Alltags und Menschen mit Macken und Neurosen. Ob die hypochondrische Georgette, der an der Glasknochenkrankheit leidende Maler oder der arme Lucien, der von seinem herrischen Chef fortwährend gedemütigt wird: Jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen.

Amelié hat es indes auch nicht leicht. Sie wächst in einem lieblosen Elternhaus auf, wo ihr einziger Freund ein depressiver Goldfisch ist. Eines Tages muss sie sogar mit ansehen, wie ihre Mutter von einer Selbstmörderin erschlagen wird, die sich aus Liebeskummer von einem Kirchturm stürzt. Amelié lernt schon als Kind, ihre Fantasie als Allheilmittel gegen die triste Realität einzusetzen.

Auch als Erwachsene hat sie den Kopf noch voller Träume und ist empfänglich für die kleinen Freuden des Lebens. So liebt sie es beispielsweise beim Gemüsehändler ihre Hand heimlich in einen Sack voll Bohnen zu stecken oder weiterlesen

4 Kommentare




Mein ewiger Lieblingsfilm? Sie meinen: heute?

Hendrik kann sich angesichts der Blogparade Mein Lieblingsfilm mal wieder nicht recht entscheiden …

“Wir stehen vor der Bewältigung einer unlösbaren Aufgabe.
Du schlägst eine nicht durchführbare Lösung vor.
Ich sehe keine Probleme.”

(frei nach Krull, keinem meiner Lieblingsfilme)

MeinLieblingsfilmodrom

I.

Im Zusammenhang mit dem Stichwort ‘Lieblingsfilm’ hat die Verwendung des Singulars einfach keinen Sinn. Was soll denn das sein, bitteschön? Der für mich unterhaltsamste Film, der wichtigste, der mitreißendste, der spannendste, tiefsinnigste, meistgeschaute, längsterinnerte, genreprägendste (und welches Genre dann?), der mit den interessantesten Figuren, der schönsten Landschaft, den besten Sprüchen, der intensivsten Musik, den geilsten Effekten?

Nö, da mag ich mich nicht festlegen, und wenn doch, dann nur unter der ausdrücklichen Bedingung, das morgen ganz anders sehen zu dürfen.

Filme, die ich zu irgendeinem Zeitpunkt und nach irgendeinem Kriterium als Lieblingsfilme zu bezeichnen geneigt sein könnte, gibt es meiner groben Zählung nach etwa dreißig in meiner (An)Sammlung. Nicht wenige davon gehören meinem langjährigen Lieblingsfilmgenre der Science Fiction an, und ich mache es mir hier und heute mal extra schwer und klammere dieses Genre kurzerhand komplett aus, damit nicht der Raumschiffe-und-Fremdrassenfaktor einigen Streifen unberechtigten Vorteil verleiht. Science Fiction ist für mich in Literatur und Film ein um ein Vielfaches detaillierter und schlicht völlig anders gelesedachtes Wahrnehmungsuniversum, und meine liebsten SF-Filme mit meinen liebsten Nicht-SF-Filmen zu vergleichen, geht nicht: Mögen Sie lieber Kaffee oder Sekt? Brot oder Kuchen? Na, das hängt ja wohl vom aktuellen Appetit ab.

Also, für den Moment: tschüss, 2001, Dark Star, Alien und Phase IV, Andromeda, The 13th Floor und The Lathe of Heaven, Ihr kommt auch noch dran, aber das ist hier und jetzt schlicht nicht Eure Blogparade.

II.

Historische Filme (darunter auch diverse Shakespeare- und weitere Klassikerverfilmungen) sind ein anderer dankbarer Stöberfundus für einen möglichen Lieblingsfilm. Diese bezaubern oftmals durch eine üppige Ausstattung, große narrative Eleganz und feinglänzend polierte Mono- und Dialoge. Da geht es wechselweise und lebensprall lustig und tragisch zu, auf die einzige gemeinsame Nacht im Leben der Liebenden folgt das Duell im Morgengrauen oder die Flucht auf die Fregatte (oder umgekehrt). Ob wasserfreudig (von Des Königs Admiral bis zu Master and Commander), degen- und liebeshändelerfüllt (von Cyrano de Bergerac bis zu Gefährliche Liebschaften), einzelschicksalsergreifend (von Amadeus zu Vanity Fair) oder wörtlich bardenzitierend (von Prospero’s Books zu Viel Lärm um nichts): sie sind allesamt wunderbar. Und das ist das Problem: den EINEN Film herauszugreifen, der mir davon besonders gefällt, gelingt mir einfach nicht. Nein, für jetzt hilft mir das nicht weiter.

III.

Lustig mit viel Dialog mag ich auch gerne, von genüßlich-skurril (Rosencrantz und Güldenstern), klassisch (Ladykillers und Arsen und Spitzenhäubchen) bis beziehungshumoristisch (High Fidelity), Letzteres allerdings mit der strengen Auflage, dass keine weiterlesen

Schreiben Sie einen Kommentar




Wir werden ein größeres Boot brauchen …

Thomas macht mit bei der Teo-Net-Blogparade “Mein Lieblingsfilm”.

Was macht einen Lieblingsfilm aus? Für mich, dass ich ihn fast jederzeit noch einmal sehen möchte. Nicht irgendwann einmal, sondern am liebsten noch heute Abend. Und da liegt bei mir auf Platz Nummer Eins ganz klar: “Der weiße Hai” (Jaws), USA 1975, Regie: Steven Spielberg. Und warum? Da könnte ich ein längeres Essay verfassen und sollte und werde es auch irgendwann tun. Aber für heute nur ganz kurz:

JawsDer Held: Martin Brody (sympathisch und authentisch: Roy Scheider). Habe ich mich jemals so schnell so selbstverständlich mit einem Protagonisten identifiziert? Ein wasserscheuer Stadt-Cop auf der Suche nach Ruhe, der sich ausgerechnet mit einem Meeresungeheuer anlegen muss. Er hat Angst, dennoch tut er, was getan werden muss. Aber er hat es mit einem noch schwierigeren Gegner zu tun: einem Bürgermeister, der fürchtet die Einnahmen aus dem Tourismus zu verlieren und die tödliche Gefahr zu vertuschen versucht. Und Brody hat zwei ungleiche Verbündete: einen Hippie-Meeresbiologen (amüsant: Richard Dreyfuss) und den Haifänger Quint (dämonisch intensiv: Robert Shaw).

Wie auch in “Alien” müssen wir auf das Monster warten, statt des Hais sehen wir am Anfang, wie eine junge Frau nachts im Meer von einem unsichtbaren Ungeheuer hin und her geschleudert wird und schießlich versinkt. Unglaublich erschreckend. War es Spielbergs geniale Regieentscheidung, den Hai erst spät zu zeigen? Oder lag es an technischen Problemen mit dem Plastikhaimodell Bruce (“The shark is not working!”)? Kinogeschichte auch die Szene, die den Showdown eröffnet: Brody sitzt am Bootsrand und wirft gelangweilt rohes, blutiges Fleisch ins Wasser, um den Hai anzulocken und plötzlich sieht er das riesige Haimaul aufgerissen für sich. Schockiert stammelt er:

“We’re gonna need a bigger boat!”

Fazit: Ein Thriller, wie er sein soll. Exzellente Schauspieler mit einem Hang zum Underplaying, eine simple aber mörderisch-spannende Geschichte, ein Drehbuch, das auf überflüssige (und dämliche) Dialoge verzichtet, die legendäre Filmmusik von John Williams, die alleine schon für Gänsehaut sorgt. Kurzum: perfekte Unterhaltung. 470 Millionen Dollar hat der Film eingespielt, war der bis dahin erfolgreichste Film aller Zeiten und der erste Blockbuster überhaupt. Drei Oscars gab es obendrauf.  “Jaws” begründete im positiven Sinne das Popcornkino und bis heute ist er der Maßstab dafür geblieben.

P.S. Wer den Film in deutsch sehen möchte: Unbedingt die alte Fassung mit Hans-Jörg Felmy als Synchronstimme von Roy Scheider anschauen, auch wenn sie nur in Mono vorliegt. Seit 2004 wird eine neu synchronisierte Fassung auf DVD verkauft, die dem Vergleich nicht standhält.

Schreiben Sie einen Kommentar




Brennendes Herz

Prof. Pu präsentiert für die Teo-Net-Blogparade ihren Lieblingsfilm: “Sodbrennen” von Mike Nichols

“Sodbrennen” ist einer meiner Lieblingsfilme, seit ich ihn 1986 im Kino gesehen habe. Ein wenig erstaunt war ich dann schon über meine Geschmackstreue – Mike Nichols (Regie, letzter Film: Der Krieg des Charlie Wilson) und Nora Ephron (Drehbuch, letzter Film: Julie & Julia) tauchen immer wieder in meinen Filmlisten auf – von Meryl Streep und Jack Nicholson ganz zu schweigen. Außerdem ein Highlight: Kevin Spacey als Dieb in seiner ersten Kinorolle. Die Komödie basiert auf dem autobiografischen Roman Ephrons, “Heartburn”, über ihre Ehe mit dem Watergate-Enthüller Carl Bernstein. Es ist eine einfache Geschichte:

Rachel Samstat und Mark Forman, beide beziehungsgeschädigt, lernen sich auf einer Hochzeit kennen, heiraten, kaufen ein heruntergekommenes Haus, Rachel bekommt ein Kind, der Alltag verwässert die Liebe. Erst während der zweiten Schwangerschaft wird ihr klar, dass die Affäre, die man einer bekannten Journalistin nachsagt, eine Affäre mit ihrem Ehemann ist. Sie trennt sich, er will zurück zu ihr, gelobt Treue und wird rückfällig. Rachel verlässt ihn endgültig. So weit, so gewöhnlich.

Was ich an diesem Film liebe, ist das Spiel von Streep und Nicholson. In ihrer ersten gemeinsamen Nacht verblüfft sie ihn: ganz un-new-yorkish kocht sie für ihn eine Riesenschüssel Spaghetti, die sie dann gemeinsam im Bett essen. Für immer lieben werde ich die Szene, in der sie ihm von ihrer Schwangerschaft erzählt, während sie im notdürftig renovierten und zugigen Schlafzimmer sitzen, Pizza aus dem Karton essen und Nicholson – auch in der deutschen Version nicht synchronisiert! – sehr schräg alle Lieder mit dem Wort „Baby“ im Titel anstimmt, einfach göttlich.

Oder Meryl Streeps Mimik, ihr Blick in den Spiegel, Method-acting-geübt, als ihr beim Friseur klar wird, dass und vor allem mit wem sie betrogen wird. Und wie oft denke ich an den Moment, als sie ihrem Ehemann während eines Essens – jenseits aller Tortenschlachten-Peinlichkeiten – vollkommen ungerührt den Nachtisch ins Gesicht drückt, den Autoschlüssel nimmt und verschwindet. Diese Nonchalance möchte man gern besitzen. Ja, es ist nicht so sehr die Handlung, es ist das Spiel der beiden, das mich diesen Film für immer lieben lässt.

Schreiben Sie einen Kommentar




Taschenkalender: Externe Festplatten à 365 Tage

Carina entscheidet sich: Jedes Jahr plagen mich dieselben Fragen, bevor ich einen neuen Kalender kaufe: Möchte ich die ganze Woche auf einer Doppelseite im Überblick haben oder reicht eine Zweittagesübersicht? Wie viel Platz brauche ich für Notizen und soll es diesmal ein Hard- oder Softcover sein?  Das alles muss gut überlegt sein, denn das neue Exemplar begleitet mich immerhin ein ganzes Jahr. Mein Kalender ist nicht nur ein Merkbuch für Daten wie Geburtstage, Termine und Verabredungen. Ich halte darin alles Mögliche fest wie: Einkaufszettel, Songtitel, Geschenkideen, Buchsignaturen, Zugfahrzeiten, Wegbeschreibungen, die Maße von meinem neuen WG-Zimmer und manchmal sogar einfach das, was mich gerade bewegt. Kurzum: Mein Kalender ist so etwas wie eine kleine nichtelektronische externe Festplatte à 365 MB – pardon – Tage.

Adieu, 2009!?

Dieses Jahr soll es zum zweiten Mal der Moleskine “12 months – Weekly Notebook – Black softcover-Pocket” sein. Bevor ich aber den neuen Begleiter einweihe, nehme ich von meinem alten Abschied. Ich blättere ihn durch und lasse das vergangene Jahr Revue passieren. Nicht alle wichtigen Ereignisse sind in meinem Moleskine-Gedächtnis vermerkt. Manchmal reicht aber nur eine kurze Notiz, um eine Kettenreaktion an Erinnerungen aufleben zu lassen. Das kann sehr spannend sein: Welche Zutaten brauchte ich noch, als ich im Mai bei meiner Kochgruppe an der Reihe war? Wo war noch das Geschäft in Hamburg, in dem ich mir meine Lieblingsschuhe gekauft habe? Wie hieß meine Mitfahrgelegenheit nochmal, mit der ich montags morgens um 6 von Stuttgart nach Mainz fuhr?

Foto: Carina Schmidt

Die Spreu vom Weizen trennen

Wenn ich mit meinem persönlichen Jahresrückblick soweit durch bin, fange ich an, die alten Geburtstage und Adressen von einem in den anderen Kalender zu übertragen. Das hat mitunter eine reinigende Wirkung: Wessen Geburtstag übertrage ich tatsächlich noch in den neuen Kalender? An was möchte ich mich nächstes Jahr gerne erinnern? Während ich vor ein paar Jahren noch Skrupel beim Aussortieren hatte, bin ich heute radikaler und weniger sentimental. Es reicht ja schon, dass ich alle Kalender von den letzten zehn (oder sogar noch mehr?) Jahren in einem Ikea-Karton aufbewahre. Warum ich nicht längst auf eine elektronische Alternative umgestiegen bin und die alten Dinger wegschmeiße? Weil ich dann vieles aus den vergangenen Jahren tatsächlich vergessen würde. Zum Beispiel was und wer mir mit Neunzehn wichtig war, wie sich meine Handschrift verändert hat – und ich selbst. Natürlich freue ich mich auf das neue Jahr und besonders darauf, manchen Ballast von 2009 loszuwerden. Trotzdem möchte ich zum Jahresende nicht gleich die ganze Festplatte formatieren.

+++ Moleskine – Der Maulwurf in der digitalen Welt Dieser Beitrag ist der letzte Teil einer Blog-Parade von SchönerDenken. Wir hatten jeden bloggenden Notizbuchbenutzer aufgerufen, seine oder ihre “Moleskine-Geschichte” auf seinem Blog zu erzählen. Bald werden wir alle Beiträge noch einmal zusammenfassen. +++

Schreiben Sie einen Kommentar




Mein kulinarisches Moleskine

Moleskin für gutes Essen Literaten und Künstler brauchen Notizbücher. Ein Koch, ich meine, ein wahrer Koch braucht eine Gedächtnisstütze, einen kleinen geschriebene Safe für seine besten gestohlenen Rezepte, ein Füllhorn von lukullischen Ideen. Deswegen liebe ich mein kleines schwarzes Büchlein, das so viele schöne leckere Schweinereien in sich trägt. Denn auf eines ist Verlass: Ich weiß, dass ich etwas Leckeres zum Kochen finde.

Ich habe es nicht immer bei mir. Aber wenn ich eine Idee für ein tolles Essen habe, schreibe ich es nachträglich hinein. Mittlerweile liegen auch einige Zettel mit Rezepten und Menüfolgen drin, weil ich zu faul bin sie zu übertragen. Aber egal, das macht die Gerichte, die daraus entstehen, nicht schlechter.

Auf dem Bild ist die Seite für das beste Schokoladenkuchen-Rezept der Welt aufgeschlagen. Wer meine Handschrift lesen kann, darf es auch nachbacken. Guten Appetit!

+++ Moleskine – Der Maulwurf in der digitalen Welt Dieser Beitrag ist Teil einer Blog-Parade von SchönerDenken. Wir rufen jeden bloggenden Notizbuchbenutzer auf, seine oder ihre “Moleskine-Geschichte” auf seinem Blog zu erzählen. Welche Notizbuch-Geschichten können Sie erzählen? Seit wann haben Sie ein Moleskine und was vertrauen Sie ihm an? Bitte schreiben Sie die Links zu Ihrem Blogbeitrag in einen Kommentar zu diesem Beitrag. Oder einfach die Geschichte direkt in unser Kommentarfeld schreiben. Diese Blogparade läuft nur noch wenige Tage bis zum 1. Dezember 2009 31. Dezember 2009 (verlängert!) und wird am Ende alle Notizbuchgeschichten in einem Beitrag versammeln. +++

Schreiben Sie einen Kommentar




Ältere Beiträge
Twitter facebook XING Impressum

Auf iTunes abonnieren




  • Neue Kommentare

    • marijke kusters bei “Keär man, wär dat getzt lecka!” Ein Besuch im Berliner Currywurstmuseum
    • pu bei Filmtipps für Markus: Das erste Jahr – 1998
    • flim news bei “In Time”: Zeit ist Geld
    • Thomas bei LIFE: Selbstkritik und Pflaumen
    • Götz bei Filmtipps für Markus: Das erste Jahr – 1998
  • Neue Beiträge

    • “Snuff” – Vom Adel im Angesicht des Todes: Sir Samuel Vimes
    • “Ein riskanter Plan”: Sam ist schwindelfrei
    • LIFE: “Das Opfer war so ästhetisch arrangiert, daß es aussah wie ein Gemälde …”
    • “Die Herrlichkeit des Lebens”: Kafkas letzte Liebe
    • TV-TIPP: “District 9″ – Kino wie Katzenfutter
    • Hendrik hilft: Filmtipps für Markus – 1998
    • LIFE: “Man bekommt für alles eine Quittung
    • “Verblendung”: “Darf ich ihn töten?”
    • LIFE: “Ich bin 30 Jahre alt, wohne bei meiner Mutter und habe ein Captain-Kirk-Kostüm.”
    • “Drive”: Es gibt keine guten Haie
  • Kategorien

  • Archive

  • Seiten

    • Impressum
    • Sternzeit
    • Über SchönerDenken
      • Schöner Sprechen
  • Auf dem Zettel haben uns

    • BlogAlm.de
    • Ohrient.de
    • podcast.de
    • podster.de
  • Kino-Links

    • Abspannsitzenbleiber
    • Christians Foyer
    • CineKie
    • Das Manifest
    • FilmSPAICHer
    • In der Kinoprovinz
    • JFilmPowWow
    • Kino, TV und Co.
    • moviepilot
    • NEGATIV
    • Nishikata Eiga
    • OliBlog
    • Online-Filmdatenbank
    • Screenshot
    • Symparanekronemoi
    • Zeitverschwender
  • Meta

    • Anmelden
  • Wir empfehlen

    • Die Computerecke
    • Kosmopiloten
    • Lehrerzimmer
    • Molochronik
    • Pornophonique
    • strange views
    • U wie Umwelt
    • Unsichtbare Bibliothek
    • Zuckerfisch News
  • RSS Tipp: Kosmopiloten

    • Patentstreit: Apple fordert faire Regeln
    • Twitter will sich als Nachrichtenquelle etablieren
    • WebKit-Dominanz bedroht das offene Web
  • RSS 1 x täglich: Sprechbude

    • Silvester bei den Kannibalen von Joachim Ringelnatz
    • Kino – Karl Kraus
    • Auf einen Brand zu – Gotthold Ephraim Lessing
  • SchönerDenken kooperiert mit:


    Blog-Parade

    Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen
    Mit Bloglines abonnieren
    Radio.de
    blogoscoop
    Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
    Bloggeramt.de


    Läuft mit Wordpress

    Slidingdoor Design von Wayne

    Podcast ermöglicht durch podPress v8.8.10.13