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	<title>Kommentare zu: &#8220;Avatar&#8221;: Die blaue Blume von Pandora</title>
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	<description>Filme, Bücher, Leben. Aktuelle Filme werden hier ebenso besprochen wie fast vergessene Literaturklassiker.</description>
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		<title>Von: Axel</title>
		<link>http://schoener-denken.de/blog/index.php/avatar-die-blaue-blume-von-pandora/comment-page-1/#comment-11795</link>
		<dc:creator>Axel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 21:44:50 +0000</pubDate>
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		<description>Diane hat leider recht, Avatar ist überall.</description>
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		<title>Von: Diane</title>
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		<dc:creator>Diane</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 09:19:13 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für die schöne Filmkritik!

Ihr schreibt, die rücksichtslose Ausbeutung von Bodenschätzen auf Kosten der Natur und der Naturvölker durch Konzerne sei tägliche Wirklichkeit in Südamerika. Richtig. Und sie ist tägliche Wirklichkeit auch an vielen anderen Orten auf dieser Erde:

Die Dongria Kondh in Indien verehren den Gipfel des Niyamgiri-Berges. Weil dort Eisenerz vorkommt, plant die britische Bergbaugesellschaft Vedanta Resources den Abbau des Erzes. Eine Raffinerie steht schon, und unter Androhung von Gewalt mussten die Ureinwohner ihre Dörfer räumen.

Botswanas Buschleute aus dem aus dem Central Kalahari Game Reservat wurden in drei großen &quot;Räumgsaktionen&quot; in den Jahren 1997, 2002 und 2005 vertrieben: Auf dem Reservatsgebiet wurden Diamanten entdeckt. 

Die Sámi in Norwegen, Schweden, Finnland und auf der russischen Kola-Halbinsel lebten ursprünglich als Nomaden, später züchteten sie Rentiere. Norwegen erlaubte einer multinationalen Bergbaugesellschaft, istorisches Sámi-Territorium auszubeuten. Finnland rodet die Wälder Lapplands, Heimat der Sámi. An Toruisten udn Investoren verkaufte Russland Sámi-Jagd- und Fischgründe. Auf Sámi-Territorien werden Fabriken, Kraftwerke und Militärbasen errichtet. 1999 hat Russland die Sámi überhaupt als Ureinwohner anerkannt. Erst 2002 hat Schweden die samischen Sprachen als zusätzliche Landessprachen anerkannt. 2003 vereinbarte die EU mit Norwegen, die Bodenschätze der Finnmark zu verwerten - allerdings ohne Beteiligung der Sámi.


Die Beispiele sollen zeigen: &quot;Indianer&quot; gibt es nicht nur auf dem amerikanischen Kontinent. Viele Ureinwohner anderer Kontinente haben es - sofern das überhaupt möglich ist - noch schwerer, weil viele Menschen von ihrer Existenz nicht einmal wissen.

Diane</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die schöne Filmkritik!</p>
<p>Ihr schreibt, die rücksichtslose Ausbeutung von Bodenschätzen auf Kosten der Natur und der Naturvölker durch Konzerne sei tägliche Wirklichkeit in Südamerika. Richtig. Und sie ist tägliche Wirklichkeit auch an vielen anderen Orten auf dieser Erde:</p>
<p>Die Dongria Kondh in Indien verehren den Gipfel des Niyamgiri-Berges. Weil dort Eisenerz vorkommt, plant die britische Bergbaugesellschaft Vedanta Resources den Abbau des Erzes. Eine Raffinerie steht schon, und unter Androhung von Gewalt mussten die Ureinwohner ihre Dörfer räumen.</p>
<p>Botswanas Buschleute aus dem aus dem Central Kalahari Game Reservat wurden in drei großen &#8220;Räumgsaktionen&#8221; in den Jahren 1997, 2002 und 2005 vertrieben: Auf dem Reservatsgebiet wurden Diamanten entdeckt. </p>
<p>Die Sámi in Norwegen, Schweden, Finnland und auf der russischen Kola-Halbinsel lebten ursprünglich als Nomaden, später züchteten sie Rentiere. Norwegen erlaubte einer multinationalen Bergbaugesellschaft, istorisches Sámi-Territorium auszubeuten. Finnland rodet die Wälder Lapplands, Heimat der Sámi. An Toruisten udn Investoren verkaufte Russland Sámi-Jagd- und Fischgründe. Auf Sámi-Territorien werden Fabriken, Kraftwerke und Militärbasen errichtet. 1999 hat Russland die Sámi überhaupt als Ureinwohner anerkannt. Erst 2002 hat Schweden die samischen Sprachen als zusätzliche Landessprachen anerkannt. 2003 vereinbarte die EU mit Norwegen, die Bodenschätze der Finnmark zu verwerten &#8211; allerdings ohne Beteiligung der Sámi.</p>
<p>Die Beispiele sollen zeigen: &#8220;Indianer&#8221; gibt es nicht nur auf dem amerikanischen Kontinent. Viele Ureinwohner anderer Kontinente haben es &#8211; sofern das überhaupt möglich ist &#8211; noch schwerer, weil viele Menschen von ihrer Existenz nicht einmal wissen.</p>
<p>Diane</p>
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